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Sonderbeschreibungen:
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Die

Riebeck-Brauerei aus der Vogelschau

„Das gute Riebeck-Bier“
Leipziger Bierbrauerei zu Reudnitz Riebeck &amp; Co. 4.-G.

In die Blütezeit des deutschen Braugewerbes nach
der 1868 gekommenen vollen Gewerbefreiheit fällt
der rapide Aufschwung dieses Unternehmens. Produzierte
 die damals Schrödersche Brauerei im Vororte
 Leipzigs, Neureudnitz, auch 1862 bereits
20 000 hl. im Jahre, so stieg die Ausstoßziffer derselben
 im Jahre 1879 doch schon auf 80000 hl und
steigerte sich bis zum Jahre 1887 unter der zielsicheren
 Leitung des verewigten Kommerzienrats
Fritz Reinhardt auf 165000 hl. Der Handvetrieb
 von ehedem hatte sich in Maschinenbetrieb,
das Braugewerbe in eine Industrie verwandelt und
alle Phasen dieser Entwicklung hatte das Unternehmen
 in rascher Folge durchlebt, als dessen Umwandlung
 in eine Aktiengesellschaft im Jahre 1887
arfolgte. Unser Bild.

die Riebeck-Brauerei Leipzig aus der Vogelschau,
äibt einen Begriff von der heutigen Ausdehnung
lieser Braustätte, die auch Erweiterungsmöglichteiten
 noch zuläßt. Stilvolle Zweckbauten für zahleiche
 gewerbliche Eigenbetriebe, Unterkunitsräume
ür Autos, Wagen und Pferde usw. schließt der
dXiesenkomplex ein und 32 eigene Eisenbahnwaggons
ınd viele Autos vermitteln im Anschluß an alle Bahntrecken
 den Verkehr mit der zahlreichen ausvärtigen
 Kundschaft.
Entsprechend dem Wachstum des Unternehmens
;tieg das Kapital, das bei Begründung der Aktiengesellschaft
 4 Millionen Mark betrug, um weitere
} Millionen Mark im Jahre 1913 und beläuft sich heute
uf 18 Millionen Mark, In der Stabilität einer