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Sonderbeschreibungen:
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Sudhausanlage Leipzig

Dividendenausschüttung von fast durchgängig 10 %
suchte und fand die Leitung das weitgehendste Ver-‚rauen
 aller wirtschaftlichen Kreise, das sich recht-'ertigte
 durch die steigenden Absatzziffern, die das
Unternehmen im Jahre 1913/14 an die Spitze der
sächsischen Brauereigroßbetriebe trugen. Wohl 5lieb
der Rückschlag während des Krieges und ersten
Nachkriegsjahre nicht aus, allein das Betriebsjahr
{927/28 fand die Riebeck-Brauerei wieder bei ihrer
disherigen Höchstausstoßziffer vom Jahre 1913/14.
Unter den Einrichtungen des Leipziger Stammnauses
 darf die Sudhausanlage, mit zweimal 200 Ztr.
Schüttung, sich wohl mit zu den größten der Welt
‚zählen. Der auf das modernste ausgerüstete Gärgeller
 besitzt mit seinen Bottichen Raum für 14 000 hl
iungbier.
Hier wird das Jungbier mit Reinzuchthefe aus
10 Hefereinzuchtapparaten unter Kontrolle des
eigenen Betriebslaboratoriums (das übrigens den
yanzen Brauereibetrieb unter ständiger genauester
wissenschaftlicher Beobachtung hält) versetzt. Die

lier gewonnene Reinhefe wird auf dem ganzen
Continent von den größten und renommiertesten
3rauereien geführt. Es bedarf wohl kaum der Ervähnung,
 daß jede maschinelle und technische Neuıeit,
 wenn praktisch bewährt, im ganzen Betriebe
zenützt wird.
Es nahm die Geschäftsleitung bereits vor einem
Yierteljahrhundert den Musterbetrieb der Brauerei
/. Baumann-Erfurt, dann in rascher Folge die Erfurter
3rauerei Büchner und Aktienbrauerei nach sorgältigster
 Modernisierung” auf und gliederte sich. als
Zweigniederlassung die Altenburger Aktienbrauerei
ınd sämtliche Geraer Braustätten an, sie alle mit
len modernsten . maschinellen Finrichtungen aus-‘üstend.

Die Erfurter Riebeck-Brauerei, heute unzweifelhaft
#ine der bestausgestatteten Braustätten Deutschands,:
 hat eine Produktionsfähigkeit von einer
Viertelmillion Hektoliter, die Altenburger eine solche
von 150000 hl, .die gleiche Anzahl kann auch die
jeraer Riebeck-Brauetei produzieren. Wie die