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Sonderbeschreibungen:
WO

dürfnisse erforderten vollautomatische Großkolonnen
 im Sinne der Fließarbeit. Diesem
Gedankengange folgte das Unternehmen und
schuf vorbildliche Maschinentypenfür Reinigung,
Füllung und Verschließung von Flaschen jeglicher
 Größe und Verschlußart in mustergültiger
Ausführung.
Waren auch die Schwierigkeiten, die sich
den beiden Unternehmungen bei Durchführung
ihrer Pläne entgegenstellten groß, so gelang es
doch, durch rastlose Arbeit und klares Erkennen
 der Bedürfnisse des Marktes über alle
Nöten und Schwierigkeiten hinwegzukommen.
So kam es, daß die beiden Häuser, als sie
sich im Jahre 1924 zu gemeinsamer Arbeit zusammenschlossen,
 an erster Stelle im Kellereimaschinenbau
 standen. Aus kleinen, handwerksmäßigen
 Betrieben, in denen nur wenige
Hilispersonen unter tätiger Mitwirkung der Inhaber
 beschäftigt waren, entstand im Laufe der
Jahre ein Werk, das heute wieder eine führende
Stellung auf dem deutschen und Exportmarkte
einnimmt. War es schon vor dem Kriege den
beiden Firmen möglich gewesen, sich auf dem
Exportmarkte nach allen größeren Ländern
durchzusetzen, so war auch der Weltkrieg und
seine Folgen nicht in der Lage, die überseeischen
 Beziehungen länger als für die Dauer
des Krieges lahm zu legen. Schon längst ist
das europäische und außereuropäische Ausland
wieder mit Anfragen und Aufträgen an die
Firma herangetreten, von der man wußte, daß
sie beste deutsche Werkmannsarbeit bei entsprechender
 Preiswürdigkeit auf den Markt zu
bringen imstande ist.
Die Gesellschaft setzt sich heute zusammen
aus den Stammwerken
Mannheim und Worms
wozu die N
Siegerin-Goldman-Werke G., m. b. H.,
eine Spezialfabrik für Transportanlagen und
Paschenkasten, kamen.

Um der großen Nachfrage nach Filtermasse
zerecht werden zu können und um die in Frage
xommenden Abnehmerkreise mit einer einvandireien,
 in ihrer Qualität stets gleichleibenden
 Filtermasse versorgen zu können,
yurden in Worms und Wallau besondere
7iltermassewerke ins Leben gerufen.

Der raschen Entwicklung entspricht es
lurchaus, daß diese Betriebe neben einer durchzreifenden
 technischen auch eine sehr rasch
vachsende räumliche Erweiterung erfuhren.
\us den anfangs räumlich sehr beschränkten
\nlagen entstanden so die heutigen Enzinger-Jnion-Werke
 mit einem Gesamtareal von rund
50 000 qm.

Der technische Betrieb gliedert sich in zwei
Vaschinenfabriken in Mannheim, sowie eine
‘olche in Worms, die wieder aus einer Fisenınd
 zwei Metallgießereien, verschiedenen
Jrehereien, Blech-‘ und Kupferschmiedereien,
Schlossereien, Schreinereien, Montagehallen
ınd' Malereien, sowie einer Blechbearbeitungsabrik
 mit eigener Verzinkerei bestehen. Alle
liese groß angelegten Werkstätten sind auf das
»este mit allen Neuerungen und Errungenschaften
 moderner Technik ausgestattet. Nur
ladurch allein ist es möglich, die hier
abrizierten Maschinen für die gesamte Ge-Tänkeindustrie,
 Transportanlagen usw. auf das
‘ationellste herzustellen. ;
Die Gesellschaft beschäftigt insgesamt über
;ausend Angestellte und Arbeiter. Das Aktienxapital
 beträgt 6 200 000: M. Das Wirken von
Persönlichkeiten im Aufsichtsrat und Vorstand
der Gesellschaft, die am Weiterausbau unablässig
 bemüht sind, bietet die Gewähr dafür,
daß durch rastlose Arbeit und kluge Ausautzung
 der modernsten technischen Errungenschaften
 die Enzinger-Union-Werke im In- und
Ausland gemäß der Tradition ihre führende
Stellung beibehalten.