Gruppe V, Pech, Glasuren und Lacke, Desinfektionsmittel.

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Ansicht der Fabriken

Vereinigte Pechfabriken * Richard Eisenbeiß
RADEBEUL bei Dresden
Exportwerk Hamburg-Altona

Schicksalsverbunden mit dem Braugewerbe ist
die Brauerpech-Industrie, erstreckt sich doch ihr
Absatzgebiet fast nur auf Brauereien. Ein Konjunktur-Rückgang,
 der diese letzteren betrifft — sei
gs durch behördliche Maßnahmen, ungünstige Witterung
 usw.— wirkt sich auch sogleich in der Brauerpbech-Fabrikation
 empfindlich aus.
Für jede Brauerei spielt gutes Pech eine große
Rolle, ist doch der reine Geschmack des Bieres
neben sorgfältigster Herstellung von dem Gebrauch
bester Pichmittel abhängig. Dieser Industriezweig
hat für Deutschland volkswirtschaftlich eine viel
wichtigere Bedeutung, als man gemeinhin annimmt;
sein Kundenkreis umfaßt nämlich nicht nur das Inland,
 sondern auch das Ausland.
Manche Firmen, mit an erster
Stelle die Vereinigten Pechfabriken
 Richard Eisenbeiß,
exportieren ihre Erzeugnisse
in großen Mengen nach allen
Weltgegenden. Sie tragen dadurch
 an ihrem Teile zur Besserung
 der deutschen Außennandelsbilanz
 wesentlich bei.
Um im scharfen Wettbewerb
auch mit dem Ausland erfolgreich
 bestehen zu können, haben
 die Vereinigten Pechfabriken
 Richard Eisenbeiß in Hamburg-Altonaein
 großes,modernst
eingerichtetes Exportwerk angegliedert.
 Sie können von hier
aus neben der vorteilhaften
Versorgung der nord- und westdeutschen
 Kundschaft das Auslandsgeschäft
 in denkbar bester

Weise pflegen und Lieferungen immer so vornehmen,
laß der nächste Dampferanschluß erreicht wird.
Von den Fabrikaten der Vereinigten Pechfa-)riken
 genießen Weltruf namentlich die Reinolit-Peche,
 das Steramit und Regenerit für hölzerne
Transport- und Lagerfässer, sowie die Auskleidenassen
 Ferronit für eiserne Tanks, Concretal für
Zementgefäße und Boasonit für hölzerne Gärbottiche.
Diese Erzeugnisse sind in zahlreichen der größten
3rauereien Europas ebenso geschätzt, wie z.B.
in Kanada, Mittel- und Südamerika, Ost-Asien,
Australien, Nord- und Süd-Afrika.
Überall, wo eigenartige klimatische Verhältnisse
besonders hohe Anforderungen
an die Picherei stellen oder
wo Qualitätsbiere von Ruf
gebraut werden, deren Aroma,
SchaumhaltigkeitundGlanzfeinheit
 auch auf langen Transporten
 nicht leiden soll, sind die
Standardmarken der Vereinig-:en
 Pechfabriken zu finden.
Wichtigstes Absatzgebiet
»leibt aber nach wie vor eine
»lühende deutsche Brau-Industrie
 mit ihren weltberühmten
Braustätten. Ihr ist das deutsche
 Brauerpechgewerbe auf
Gedeih und Verderb verbunounden.
 Jede Drosselung der
Jleutschen Brauindustrie schädigt
 die Brauerpech-Branche
auf das empfindlichste und
hemmt ihre Wettbewerbsfähig-Veit
 auf dem Weltmarkt.

Allein-Inhaber Richard Eisenbeiß