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Sonderbeschreibungen:

Amsterdam, vertreten, die namentlich in der
Finanzierung internationaler Geschäfte Bedeutung
 erlangt hat. Die Dresdner Bank ist ferner
an zwei Auslandsbanken maßgebend beteiligt,
an der Deutsch - Südamerikanischen Bank in
Berlin mit Niederlassungen in Hamburg, Madrid.
3uenos Aires, Asuncion, Valparaiso, Santiago
(Chile), Rio de Janeiro, Sao Paulo, Santos,
Mexiko (Stadt), und an der Deutschen Orientbank
 in Berlin mit Niederlassungen in Hamburg,
Konstantinopel, Smyrna, Kairo und Alexandrien.
Bei beiden Tochterinstituten haben sich die Geschäfte
 günstig entwickelt und nehmen ständig
an Ausdehnung zu. Ferner bestehen Beteiligungen
 bei der Dürener Bank in Düren, bei der
Hardy &amp; Co., G. m. b. H., Berlin, bei der Land:
gräflich-Hessischen konzessionierten Landesbank
 in Homburg v. d. Höhe, der Mecklenburgischen
 Bank in Schwerin, der Oldenburgischen
 Landesbank in Oldenburg, der Internationalen
 Bank in Luxemburg, der Internationalen
 Bank in Riga und der Rumänischen Bankanstalt
 in Bukarest.
Die Beziehungen der Dresdner Bank erstrecken
 sich auf die verschiedensten Zweige
der Industrie und des Handels. Sie finden ihren
Ausdruck in der großen Zahl von Aufsichtsratsvertretungen,
 die die Vorstandsmitglieder
und Direktoren der Dresdner Bank bei deutschen
 Aktiengesellschaften innehaben, welche
zum Teil zu den bedeutendsten ihrer Branche
gehören. Auch am Brauereigewerbe ist die
Dresdner Bank seit jeher lebhaft interessiert;
zur Zeit ist sie im Aufsichtsrat folgender Unteraehmungen
 der Brauerei-Industrie und ihrer
Nebengewerbe vertreten: Adler Brauerei, Köln:
Ehrenfeld; Actien-Bierbrauerei zu Reisewitz
Dresden; Aktienbrauerei zum Hasen, Augsburg:
Aktienbrauerei Zwickau-Glauchau, Aktiengesellschaft,
 Zwickau; Aktiengesellschaft f. Brauereidedarf,
 Dresden; Aktiengesellschaft Societätsbrauerei
 zu Zittau, Zittau; Actien-Lagerbier-3rauerei
 zu Schloß - Chemnitz, Chemnitz;
Aktien-Malzfabrik Könnern, Könnern (Saale);
Bierbrauerei Gebr. Müser, Aktiengesellschaft.
Langendreer; Brauerei Geismann Aktiengesellschaft,
 Fürth i. B.; Brauereigesellschaft vormals
 Meyer &amp; Söhne, Riegel; Brauerei
Warthausen vorm. Neher &amp; Sohn Aktiengesellschaft,
 Warthausen; Brauerei zum Felsenkeller
bei Dresden, Dresden-Plauen; Brauerei zum
Felsenkeller Pirna Aktiengesellschait, Pirna
a. E.; Bürgerliches Brauhaus Aktiengesellschaft,
 Saalfeld (Saale); Danziger Aktien-Bierbrauerei,
 Danzig; Freiherrlich von Tuchersche
Brauerei Aktiengesellschaft, Nürnberg; Hay-1auer

 Malzfabrik Aktiengesellschaft, Haynau
Schles.); Hessische und Herkules-Bierbrauerei
Aktiengesellschaft, Kassel; Hirsch-Brauerei
&lt;öln, Aktiengesellschaft, Köln a. Rh.: Hitdorfer
3rauerei Friede Aktiengesellschait, Köln a. Rh.;
Toefel-Brauerei Aktien-Gesellschaft zu Düssellorf,
 Düsseldorf; Königsbacher Brauerei,
Aktiengesellschaft, vorm. Jos. Thillmann,
Koblenz; Lindener Aktien-Brauerei, Hannoyer-„inden;
 National-Brauerei, Aktiengesellschaft,
Juisburg; Ostwerke Aktiengesellschaift, Berlin;
Sächsische Malzfabrik, Dresden; Schloß-&gt;rauerei
 Aktiengesellschaft, Berlin-Schöneberg;
Woldemar Schmidt Aktiengesellschaft, Dresden;
 Schwanen-Brauerei Kleinschmitt Aktiengesellschaft,
 Schwetzingen; Vereinsbrauerei
Terrenhausen-Hannover, Hannover; Werger
3rauerei Aktien-Gesellschaft, Worms a. Rh.
Diese Gesellschaften repräsentieren zusammen
an Aktienkapital, das 21 % des gesamten in der
leutschen Brauindustrie investierten Nominalxapitals
 ausmacht.
Auch bei der Emission von Anleihen nimmt
lie Dresdner Bank seit langem eine hervorragende
 Stellung ein, ;
In den seit der Währungsstabilisierung verlossenen
 Geschäftsjahren hat die Bank eine
recht günstige aufsteigende Entwicklung genommen.
 Angesichts des wachsenden Geschäftsumfanges
 wurde das bei der Goldumstellung
 auf 78 Mill. bemessene Aktienkapital
m Jahre 1926 um 22 Mill. auf 100 Mill. RM.
arhöht. Gegenüber dem bekannten Rekord-'ahre
 1926 weisen die beiden letzten Geschäfts-'ahre
 weiter steigende Ziffern aus. Der Umsatz
arhöhte sich von 142 Milliarden im Jahre 1926
auf 185 Milliarden im Jahre 1927 und 225,5 Miljarden
 RM. 1928. Der Rohgewinn von 1928
setrug 79 Mill. gegen 77,2 Mill. im Vorjahre, der
Reingewinn 13,4 Mill. gegen 13,1 Mill. RM.,
ınd die Kreditoren haben sich im Jahre 1928
»benfalls weiter erhöht, von 1640 Mill. auf
2112 Mill. RM. Die Vorschüsse auf Warenınd
 Warenverschiffungen, ein Geschäftszweig,
lem die Dresdner Bank stets ihr besonderes
Augenmerk gewidmet hat, die im Jahre 1927 um
54% gestiegen waren, sind in 1928 von
211,1 Mill. auf 379,4 Mill. RM. weiter angewachsen,
 was einer erneuten Steigerung um
'ast 80 % entspricht. Nach Vornahme beträchticher
 Rückstellungen wurden für die Jahre 1924
ınd 1925 je 8 %, für die Jahre 1926, 1927 und
1928 je 10 % Dividende verteilt. Dabei wurden
die Gewinne aus dem Effekten- und Emissionsgeschäft
 wie üblich nicht ausgewiesen, sondern
zu internen Rückstellungen verwandt.