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        <title>Werke und Schriften bis Anfang 1844</title>
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            <forname>Friedrich</forname>
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            <forname>Karl</forname>
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      <div>(31) 1840 Mai 29 
243 
vielle für mich empfindliche gänge vielmahls handlen müssen wo ich 
5chpätter bereyt habbe — aber nichts bedaure ich mehr als das ich mir 
und die meinige von W[estphalens] so hab behandellen lassen — und 
hier ist das Mänliche personal nicht den handelenden theil. — ich achtete 
mir selbst zu Hoch als das ich in einen Brief an dir je etwas davon er- 
wähnt — Seit dreyviertel jahr wurde der H. S[chlink] verschont und ich 
muste an allem Schuld habben so betret in ein halbes jahr niemand unsre 
Schwelle — selbst neujahr kam niemand und der gutte landgerichtsrath 
durfte uns nicht mehr besuchen, wie die Faml[ille] W[estphalen] das Un- 
19 glück betraf ging [.?.]?) um zu trösten unsre Mädchen gingen 14 Tage 
[danach] hin um Ihre theilnahme zu bezeigen, in der Zeit [.?.]?) der 
Herman er ging Edgar besuchen er traf eines [. ? .] Jeny in Edgars 
Zimmer den in Famille [. ? .] wurde er gahr nicht aufgenommen benam 
sich [wie] [. ? .] eine vornehme Fremde und Schprach [. ? .] winnen 
— ist dies den ein betragen, das man verdauen kan nie wirst du die Mora- 
liche opfer für deine Famillie bringen, welche wir alle für dir gebracht — 
Das Glück kan dir lächelen und du kanst mit deinem gutten Herzen 
[.?. ] was du deine Geschwister glaubst Schuldig zu seyn [.?.] 
aber das was wir alle für dir geduldet und gel [itten, kannst] du nie er- 
2 setzen — ich mus sagen Carl [. ? . ] begreiffe, man kan in ein Mäd- 
zhen welches ma[n] liebt, die Schönste und erhabendste Tugenden an- 
erke[nnen], doch hat jede Famillie einen grundzug welche sich [.?.] 
verhältnisse gleicht bleibt — die der Famille W [estphalen] ist, das exal- 
terte, kein juste millieu findet da nicht Stat — entweder wird man in die 
Himmlische Sfären versetzt oder man mus sich mit den abgrund begnü- 
gen — so ist mit den H. S[chlink] den Brief wo W. von H. S[chlink] 
habben wurde an mir geschrieben, und diese wahr der art das jeder ver- 
nünftige mensch damit zufrieden seyn kan, sonst würde ich Sie Ihnen nicht 
mitgetheilt habben, und ich erinnere mir den ausdruck wo H. S[chlink] 
jo sagt es wäre weit entfernt von Ihm eine Dame die algemein geliebt und 
geachtet wäre beleidigen zu wollen — (nun frage ich dir was hat dies mit 
den gutten Ruf gemein) so verhält es sich und du kanst den brief lesen 
wen du herkomst — Wen klatschereyen in meiner art wäre ich hätte dies 
alles dir längst und noch vielmehr gesagt So leid mir’s thut dies alles 
5 sagen zu müssen, so mus es doch einmahl vom Herzen, und wie der Him- 
mel wieder klar und Heitter wird, wen er sich des gewitters entlässet So 
kan ich auch wieder alles geduldig ertragen wen mein Herz sich einmahl 
luft gemacht hat — und ist es eine innige überein Stimmung der. Seele 
mit dir Carl, welches diesen Zauber hervorbringt, so wäre mir’s eine un- 
ın möglichkeit die jeny ein hartes Wort zu sagen, es ist mir immer als könte 
ich damit dein Herz brechen — dies Schreibe ich auch meine übermensch- 
liche geduld zu — 
[Nun] zu der kalte wirklichkeit, ich kan nicht umhin die Bemerkung 
[zu machen], das ich nur den brief bekomme, wen der inhalt [.?.1]1%9 
# ist, und mir vielleicht sorgen komen zu erfreuen [.? .] hätte — — ich 
überschicke dir ein Zeuchnis des H. [.? . 1] soltes du nicht auf diese 
!) Fohl ich hin 
?) Etwa kam 
2 Etwa unerfreulich</div>
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