Oulanem

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(für sich.)
{ch habe mich glücklich adressiert, der Kerl
Hat mich doch etwas mißverstanden!
(Beatrice fällt in Ohnmacht.)
s‚Lucindo. Ha! Hilfe! ach, sie sinkt, o Gott,
(sich über sie lehnend.)
Komm’ zu dir, Engel, süßes Seelenwesen, sprich!
(er küßt sie.)
Fühlst du die Glut, sie schlägt den Blick, sie atmet,
Warum nur das, Beatrice, warum?
Willst du mich töten, kann ich so dich sehn?
ier hebt sie auf, sie umschlingend, Wierin will auf ihn zustürzen, Pertini
hält ihn zurück.)
Pertini. Freund Krähe, kommt, ein Wort in euer Ohr!
„Beatrice (schwach). Lucindo, mein Lucindo, ach verloren,
Verloren, eh’ ich dich, mein Herz, gewann!
Lucindo. Sei ruhig, Engel, nichts ist zu verlieren,
Den Menschen will ich bald zur Ruhe führen.
(er trägt sie aufs Sofa.)
2» Hier ruhe, länger dürfen wir nicht weilen,
Den heil’gen Ort soll nicht der Greuel teilen.
Wierin. Nur weg, wir werden sprechen!
Pertini. Fort, ich auch,
Ein Sekundant bei zwei’n ist neuer Brauch!
»Lucindo. Sei ruhig, süßes Kind, wofür der Schmerz?
Beatrice. Leb wohl.
Lucindo. Leb Engel wohl.
Beatrice (tief seufzend). Mein ahnend Herz!

Vorhang fällt, Ende des ersten Akts