Berliner Exzerpte 1840—1841

ARISTOTELIS de anima libri tres. Ad interpretum graecorum aucto-
ritatem et codicum fidem recognovit commentariis illustravit Frider.
Adolph. Trendelenburg, Jenae, Sumtibus Walzii, 1833. 560 p.

A. Berlin IL H. I: lib. IM. ce. 1—9. 13 p. — H. II: lb. IL c. 9—13, Nb. I
©. 1—2. 12 p. — Wörtliche Übersetzung ganzer Kapitel; die philosophischen Termini
griechisch, dazwischen eigene Anmerkungen, die wir wörtlich wiedergeben.

B. lb. III. c, 1: 7318—762 6—19 Anm. 1 und 2 cc. 2; 7620—788
186—19 20—798 12—17 Anm. 3 808—22 c. 3: 825—87238
Anm.4 cc. 4: 881—915 Anm. 5, 6 und 7? c.5:916—9123 0.6; 921—9320
Anm. 8 und 9 c, 7: 9321—9514 9516—9618 c. 8: 9614—9718
c. 9: 9719—10015 CC. 10: 10016—10314 6. 11: 10315—10418 6.12:
10419—10711 c. 13: 10712—10868 8—1097 lb. I. c, 1: 11—617
ce. 9° 618—95,
C. Anm. 1, ad. 7419: „Die do# als Sinn der abstrakten Materialitäten
und die Schwere ihrer physischen Besonderung in Cohaesion etc.“

Anm. 2, ad 76 19: „Anmerkung. Dies Kapitel ist eines der schwer-
sten im Arist[oteles] und bedarf, da es vielen Anlaß zur Mißdeutung gibt,
der Einleitung. vide comment [ar].“

Anm. 3, ad 7917: „Was Aristoteles will, daß das Subjekt die alodnoıc
als solches sich konstituieren kann am Prädikat, das nicht mechanisch auf
es wirkt.“

Anm, 4, ad 860: „Dieser Passus bezieht sich auf die etwaige Er-
klärung, daß die Phantasie Verbindung einer wahren öd£a und falschen
alodnoıs sei.“

Anm. 5, ad 8915: „sc. das Wesen die Existenz, essentia et existentia.“

Anm. 6, ad 8916: „Der aristotelische Tiefsinn wühlt auf die über-
raschendste Weise die spekulativsten Fragen auf. Er ist eine Art Schatz-
gräber. Wo irgendwie unter Gesträuch und Geklüft lebendiger Quell
springt, da zeigt seine Wünschelrute unfehlbar hin.“

Anm. 7, ad 905: „Nach Plato ist die Einheit, das zö zö %p elvat der
Linie, die övac der geraden Linie.“

Anm. 8, ad 9211: „Wenn Aristoteles die Synthese als Grund alles Irr-
tums angibt, so ist das in jeder Hinsicht richtig. Das vorstellende und
reflektierende Denken ist überhaupt eine Synthese von Sein und Denker,
von Allgemeinem und Einzelnem, von Schein und Wesen. Dann besteht
ferner alles unrichtige Denken, auch unrichtige Anschauung, Bewußtsein
etc. von Synthesen solcher Bestimmungen, die nicht zueinander gehören,
sich selbst äußerlichen, nicht immanenten Beziehung[en] von objektiven
und subjektiven Bestimmungen.“

Anm. 9, ad 9316: [Wir geben die Marxsche Übersetzung des Ab-
schnittes vollständig, da die Anmerkungen — eingeklammert — in die
Sätze eingeschaltet sind]: „Es ist aber eine Aussage, was etwas von einem
aussagt (Zorı Ö’%) u&v dal Ti KATtd zwOG, Ines NH KAT gacıs), wie z.B. die