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Exzerpte 1840—1843

Bonner Exzerpte 1842
C. Meyers, Allgemeine kritische Geschichte der Religionen. 2 Bde.
Hannover, Hellwing, 1806—1807. 522 und VI, 808 p.

4. Bonn I. 7 p. — 23 meist mittlere und lange Exzerpte.

B. Bd, I: 23310—12 25711—19 26414—2668 26614—2679
3246—8 3409-—34113 43216—19 4335—8 Anm. 20—22 4342—6

Bd. II: 418—51 8—12 12Anm. 32—34 131—4 166—9 4717—
184 9516—19 10823—1094 1205—9 23220—22 2339—15
3039—13 21—3041 75912—18

C. Bd. I: Phallusdienst bei Römern und Griechen. Lingamverehrung in Indien.
Dem Priap der Alten, dem Lingam der Inder entsprechen im Mittelalter mehrere
Heilige (Beispiele aus Frankreich und Italien), deren Priape verehrt und denen
Priape geweiht wurden. — In Südasien und Südsee Blödsinnige und Wahnsinnige als
Götter angebetet. — Von den Verwandlungen indischer, tibetischer, siamesischer und
tonkinesischer Götter jeweils die am höchsten verehrt, in der der Gott von einer Jung-
‘rau in wunderbarer Weise empfangen und geboren wird.

Heidnische Tempel und Statuen in christliche verwandelt. Heiligenbilder für die
leseunkundigen Laien.

Bd. II: Man opfert den Göttern das, womit man sich selbst nährt. Nord-
ısiaten opfern von Tieren nur das Ungenießbare. — Im alten Rußland versöhnte
‚ährlich ein Ausgeloster die Götter durch sein Blut. Am Orinoko treibt man das Gift,
las man in allen weiblichen Körpern annimmt, durch Fasten aus, bei den nord-
amerikanischen Indianern die Sünde durch Brechmittel und Prügel. Kein Volk hatte
zu seinen Göttern das Zutrauen, daß sie aus eigner Bewegung Gutes tun würden.
Mingrelische Christen brechen oft Gelübde, die sie aus Furcht, von Heiligenbildern
getötet zu werden, getan haben, — Bei den Juden ist Meineid bloß eine Beleidigung
der Gottheit, kein weltliches Verbrechen, Mingrelier bitten Heiligenbilder, auf die sie
falsch schwören, vorher um Entschuldigung. — Die Lappen glaubten an die Wieder-
auferstehung der Bären, ihre eigene hingegen bezweifelten sie.

Jean BARBEYRAC, Traite de la morale des Peres de V’Eglise. Amster-
dam, Pierre de Coup, 1728. XV, XLII, 334 p.

A. Bonn II. 13% p. — 65 kurze Exzerpte.

B. 1536—87 1710—11 Anm, 4 27—28 21 Anm. 3 22Anm.1
31—8s6*) Anm. 2, 811—818 23 Anm. 8, r8—r9,..16—17 24Anm. 1, r2-—2583
26Anm. 4, r1—x5 28 Anm, 2, r10 29Anm. 3 30 Anm. 1 34 Anm.5
34—35(A) 35Anm.11 Anm,13, r8—r12 3814—37(A) 4120—22 40
Anm, 6 42Anm, 2 11—15 19—21 32—88 5183—7 Anm. 4, s6—8s10
3218... 20—22 738—9(A) 74 Anm, 2, r3—76 74—75 Anm. 38 aus:
Tertullian, De Corona Militis, Basileae 1528, p. 466(4) 7618—15 78
33—85 ... 792—38 Anm.5,83-—g88 34-—36 80—81 Anm. 1 81 Anm. 2 82
29-—33(A) ... Anm. 1, r5—8388 84-—85 Anm. 2 86 Anm. 2 88 Anm. 38, r2—r4
89 Anm. 5, s6—810 90—91 Anm. 1 91Anm.2 Anm.8 92Anm.1,81—88...
39—a12,..814—r1 93Anm.4 Anm.5, z1—r2,,.r8— 18 941—2... 4—8
1044Anm. 1, 89—815 10933—86(A). .. 36—837 116 Anm. 1, 813—78 Anm 3
120 Anm. 4, r2—r5 121 Anm. 6, 81—812 Anm. 7, r11—713 127Anm.2
.*) Bei den Anmerkungen, die in zwei Spalten gedruckt sind, bezeichnen wir die
linke Spalte mit s. die rechte mit tr.