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Exzerpte 1840—1843
C. F. von RUMOHR, Italienische Forschungen. 3 Teile. Berlin und
Stettin, Nicolai, 1827. 1. T. X, 355 p. 2. T. VIII, 420 p.

A. Bonn V. 7 p. — 23 mittlere Exzerpte,

B. Teil 1: 12328—12413 14—22 1253—12 1585—19 24—1598
14—19 1601—4 1629—15 16313—20 1658—9 11—12 167
14—18 23—1681 1699—1701 17—18 12111—12...14—19 1732—8
17410—1751 198 6—7 2801—14

Teil 2: 12—4 2131—5 17—2441

C. Kunst ist Darstellung menschlich schöner Sitte in herrlichen organischen Bil-
dungen. Ursprung der frühchristlichen Kunst liegt in der spätantiken Kunst, deren
Abschluß sie ist; gleichzeitig aber Beginn einer neuen Kunst. Einflüsse des klassischen
Altertums sind bis zu Raffael sichtbar. Reiche Verwendung antiker Symbole. Über-
wiegende Darstellung biblischer Gleichnisse und Allegorien z.B. des guten Hirten
in den ersten Jahrhunderten. Darstellung der Madonna, der Heiligen, der Leidens-
geschichte etc. erst im Mittelalter. Bei den griechischen Kruzifixen Betonung des
leidenden Körpers, bei den italienischen des sieghaften Geistes, Im 15. Jahrhundert
Aufkommen einer vielseitigen Auffassung des Lebens, die auch in Darstellungen der
Lebensgeschichte der Heiligen und Christi ihren Ausdruck findet.

Kreuznacher Exzerpte 1843

Chr. G. HEInricH, Geschichte von Frankreich. 3 Teile. Leipzig,
C. Fritsch, 1802—1804, XXIII, 510 p. XII, 592 p. X, 594 p.
A. Kreuznach I—1I. H. I ganz, H. II 20 p.; insgesamt 80 p.
DB.
C. Stichwortartiger chronologischer Auszug von 600 v. Chr. bis 1589. Auszug bis
p. 268 des 2, Teils, Genauer exzerpiert bzw. wörtlich zitiert sind folgende Ausfüh-
rungen Heinrichs: Die Wiederherstellung der Nationalversammlung unter Pipin
v. Heristal (I 70—71). Märzversammlungen unter Pipin dem Kurzen alljährlich
(I 71—72). Kriegsverfassung u. Eigentumsverhältnisse unter Karl d. G. (I 93—95).
Erblichkeit der Amtsstellen und Güterlehen unter Karl d. Kahlen, allmähliches
Verschwinden des Heerbanns (I 117—118). Die deutsche Oberherrschaft über Frank-
reich von geringer Bedeutung (I 127). Fehden der Grafen und Herzöge (I 127).
Machtstellung des Adels und der Geistlichkeit unter der Herrschaft der Karolinger
(I 151—152). Folgen der Kreuzzüge (I 175, 178—181). Schwächung Europas,
Förderung von Schiffahrt, Handel und Gewerbe, Aufkommen des Bürgerstandes
(I 180). Königliche Macht wenig erweitert (I 180—181). Freilassung der Leib-
eigenen (I 181—182). Macht und Raubsucht der Vasallen (I 182—183). Einführung
von Kommunen unter Ludwig VI., Verfassung der Städte, ihre Rechte und Pflichten
(I 184—186). Zersplitterung der Vasallen in Kreuzzügen und Fehden (I 204). Ge-
richtswesen, innere Verfassung, Steuern, die Saladinzehnten, Ursprung der Pairs
unter Philipp XI. (I 213-—215), Justizwesen unter Ludwig IX., Einschränkung des
Befehdungsrechts, Etablissements de St. Louis, Einrichtung der Pariser Stadtpolizei
durch Stephan Boileau (I 229—234). 1302 Bulle Unam Sanctam (I 253). Münz-
wesen, Verjagung der Juden, Ernennung neuer Pairs unter Philipp IV. (I 263—266).
1302 Deputierte des dritten Standes auf der Reichsversammlung, Assemblee des