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christlichen Königtum seit seiner Gründung als sein erstes und Keiligstes“ An
Recht gegolten, Schutz und Schirm den Witwen und Waisen, den Be- SS
drängten und Hülflosen zu sein, dies zu üben ist mehr denn jermhals:eben | SS
heute Gelegenheit, Ein Fürst, der seine Krone zum Mittelpunkt solcher Bei HA
strebungen macht, von deren Erfolg (vom Schwanenorden?) aller“
dings die Zukunft von Europa abhängen mag, bekundet darin ein
gläubiges Vertrauen auf ein glückliches Ziel der neu
begonnenen Bahnen der Völker, das nun notwendig in vielen Gemütern
erweckt werden ?), weit und breit im Volk feste Wurzeln schlagen und zur

9 Waffe gegen diejenigen, die auf die Mühen und Krankheiten der Zeit
ihre verbrecherischen Pläne zum Umsturz der Ordnung gegründet haben,
werden muß.“ Welche Kunst! Welche Bildung! Er sagt alles: nicht nur
daß der König der Mittelpunkt des Kommunismus, sondern auch daß „der
Schwan zum Sinnbild der Gesellschaft gewählt sei, als der selber sein

5 Ende verkünde, damit auch Jeglicher sein Ende be-
vrachte“ Wir würden den © Korrespondenten, wenn er nicht so
schülerhaft dächte und schriebe, und so langweilig zu lesen wäre, für
einen Schalk halten, denn was hat er im Grunde gesagt? Ganz einfach
dies: „Wenn das christliche Königtum mit dem Schwanenorden der Re-

»” volutionierung der alten Welt zu steuern denkt, so soll es nur sein Ende
betrachten.“ Und wer ist „jeglicher“, doch gewiß auch der König?
30 kühn ist der Sklave des Hauses. Aber wir wünschen es nicht, daß der
Schwanenorden schon der Schwanengesang des Königs von Preußen sei;
im Gegenteil, wir hoffen ihn noch jahrelang auf semem gedeihlichen

» Wege fortschreiten zu sehn. Die Schmeichler ahnden etwas von seiner
Bestimmung, die Unbefangenen sehn sie deutlich vor Augen.

1) In den DFJ Drucktehler worden