—— 398 — Übersicht 55 Rohvermögen der beschränkt Steuerpflichtigen und Auslandsvermögen der unbeschränkt Steuer- Pflichtigen nach Vermögensarten in Reichsergebnissen der Jahre 1924, 1925 und 1927 Vermögensart L. Landwirtschaftliches, forstwirtschaft- liches und gärtnerisches Vermögen 2. Betriebsvermögen .. 3. Grundvermögen ........ 4. Ausschließlich im Ausland belegenes landwirtschaftliches, usw. gewerb- liches und Grundvermögen 5. Sonstiges Vermögen ... 6. Rohvermögen insgesamt .. ... davon a) Natürliche Personen ..... b) Nichtnatürliche Personen Jahr 1924 1925 1927 L924 „925 1927 1924 1925 1927 1924 1925 | 0927 1924 1925 1927 1924 1925 19927 1924 1925 1927 1924 1925 1927 Rohvermögen der be- schränkt Steuerpflich- tigen (Ausländer) Pflichtige Betrag in1000 AA 3 4 052 3.327 3.725 179 924 78 345 94 932 2488 1.168 1 323 304 140 144 286 199 421 25 988 25 117 24.076 1 628 808 1 676 554 1 452 983 433 741 11318 9720 30 834 28 332 27 313 2 124 191 1 908 905 1 747 224 30 399 27 873 26 814 1 954 036 | 791 201 ı 576 536 435 459 499 170 155 117 704 170 688 Im Ausland belegenes Rohvermögen unbe- schränkt Steuerpflich- tiger (Inländer) a Betrag Pflichtige in 1000 AM 5 439 418 12 344 19311 235 344 87 787 406 303 422 507 11 788 19 045 359 17 089 129 008 444 659 65 262 68 417 63 745 376 242 größere Rolle spielen als bei den natürlichen, ist im Gesamt durchschnitt der mitt- lere Steuersatz für die nichtnatürlichen Personen wesentlich höher als für die natür- lichen (Übersicht 53). Aus der Gruppierung ihrer Vermögen läßt sich bereits entnehmen, daß das Haupt- betätigungsfeld der nichtnatürlichen Personen die kapitalintensiven Wirtschaftszweige sind. Eine Aufgliederung des Betriebsvermögens nach Wirtschaftszweigen zeigt denn auch, daß die nichtnatürlichen Personen nach Pflichtigenzahl und Vermögensumme vor allem in Wirtschaftszweigen wie Bergbau, Zuckerindustrie, Gas-, Wasser-, Elektri- zitätsversorgung, Geld-, Bank-, Börsen- und Versicherungswesen stark vertreten sind. Von den landwirtschaftlichen und ähnlichen Unternehmungen erscheinen als Pflichtige mit Betriebsvermögen von vornherein nur die nichtnatürlichen Personen, da deren Ver- mögen ‚kraft Gesetzes als Betriebsvermögen gilt. In Wirtschaftszweigen, die vorwiegend als Kleingewerbe betrieben werden, herrschen nach der Pflichtigenzahl wie nach dem Vermögensanteil die natürlichen Personen vor, so besonders in der Bäckerei, Fleischerei, Schuhmacherei. Gärtnerei sowie im Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe.