entnehmen die meisten das Wasser ebenfalls dem Hauptwasserspender Südbayerns, dem Diluvialschotter. So die Städte Altötting, Bad Tölz, Burghausen, Erding 475 : 360), Friedberg (600: 440), Miesbach, Mühldorf, Neuötting, Pasing, Penz: voerg, Schongau, Starnberg, Trostberg, Wass erburg a Inn. und Weilheim (892 : 637), die Märkte Bad Aibling, Berchtesgaden, Dorfen, Fürstenfeldbruck, Holzkirchen, Murnau, Peißenberg, Markt Schwaben (272 : 180) und Wolfratshausen, die Pfarrdörfer Aubing (385:22i), Ismaning (352: 249), Peiting (448: 243), Solln und Tutzing. Die längsten Zuleitungen von den genannten Orten haben Pasing und Bad Aibling. Die Stadt Pasing bezieht einen Teil des Wassers aus zwei Brunnen im Orte selbst und einen Teil aus Quellen in Mühlthal bei Staruberg, welche an den Steilhängen am linken Ufer des Würmflusses zutage treten. Durch die Pasinger Wasserleitung werden, wie bereits erwähnt, noch weitere 16 Orte als Wassergäste mitversorgt. Mit Rücksicht auf die zum Teil hochgelegenen Würmtalorte Buchendorf und Gauting werden die (4,5 km von Pasing entfernten Mühlthaler Quellen nicht mit natürlichem Gefälle beigeleitet, sondern künstlich durch ein Pumpwerk in einen Hochbehälter gehoben und von hier dem Versorgungsgebiet zugeführt. Die Wasserentnahmestellen für Bad Aibling liegen 10 km südwestlich vom Markte. Die Quellen zönnen mit natürlichem Gefälle beigeleitet werden, da sie 180 m höher als der Ort liegen. Dem Tertiärsand (Miozän) entnehmen die Städte Aichach und Schrobenhausen 621 :215; inzwischen ganz versorgt) sowie der Markt Dachau das Wasser, der Markt Mering (495 : 357) dem Tertiärsand und dem Diluvialschotter. Die Leitungen der Märkte Garmisch, Partenkirchen und Mittenwald werden von Gebirgsquellen gespeist, die in der alpinen Trias entspringen. Das Pfarrdorf Ober- ımmergau hat drei Leitungen aus Gebirgsquellen im Flyschgebiet, das Pfarrdorf Hausham ‚ünf Leitungen aus Quellen im Moränen- und Flyschgebiet. Aus Alluvialschotter bezieht die Stadt Moosburg (576 : 360) das Wasser, desgleichen die Stadt Pfaffenhofen a. d. Ilm (633 : 400), und zwar letztere aus umgelagertem Tertiärkies. Von den übrigen Orten mit mehr als 2000 Einwohnern wird das Pfarrdorf Kolber- moor durch die Wasserleitung von Bad Aibling, das Pfarrdorf Allach (297 : 129) durch jene Jer Stadt München versorgt. Im Pfarrdorf Perlach (434 : 378; mit Wirkun g vom 1. Januar 1930 an der Stadtgemeinde München einverleibt) versorgt die Münchener Wasserleitung die meisten Anwesen; außerdem bestehen Anschlüsse an das Wasserwerk München-Südost sowie an die öffentliche Wassergenossenschaft Waldperlach. Die Pfarrdörfer Gauti ng, Obermenzing and Planegg sind an die Mühlthaler Wasserleitung der Stadt Pasing angeschlossen. Die Leitung, welche einige Anwesen des Marktes Kösching (386: 6) versorgt, hat Quellwasser aus dem Weißen Jura. In den beiden Pfarrdörfern. Feldmoching und Olching haben 30 bzw. 27 Anwesen durch Elektro-Pumpbrunnen Wasserleitung im Hausinnern. Das Wasser wird aus Diluvial- schotter gewonnen. In geringem Ausmaß sind die Märkte Geisenfeld und Wolnzach durch kleinere Anlagen ver- sorgt. In Geisenfeld sind für 3 Anwesen Elektro-Pumpbrunnen vorhanden. In Wolnzach haben 9 Anwesen Elektro-Pumpbrunnen und | Anwesen einen durch Windmotor betriebenen Pump- orunnen; 2 weitere Anwesen versorgen sich durch Wasserleitungen mit natürlichem Gefälle. Wasserspender ist hier der Tertiärsand (Miozän). Von den voraufgeführten größeren Wasserversorgungsgruppen entnehmen lie meisten das Wasser den diluvialen Schottermassen, so die Gruppen Beyharting- Holzham, Aufkirchen-Notzing, Erpfting-Igling-Hurlach, Pöring, ÜUtting-Ober- und Unterschon- dorf, Darching, Osterwarngau, Dürnbach-Festenbach, München-Südost, Feldafing-Pöcking, Frabertsham, Albaching, Endlhausen und Umgebung, Dorfen-Höhenrain. Die Gruppen Schaftlach-Waakirchen, Großholzhausen-Kirchdorf a. Inn, Arzbach- Schlegldorf, Greiling-Reichersbeuern-Sachsenkam beziehen das Wasser aus diluvialem