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        <title>Naturalwirtschaft und Geldwirtschaft in der Weltgeschichte</title>
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            <surname>Dopsch</surname>
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      <div>Elfter Abschnitt. 
Rückfälle aus der Geldwirtschaft in die Natural- 
wirtschaft. 
Auf Grund der bisherigen Darlegungen wird es nunmehr auch 
möglich sein, jene ökonomischen Phänomene richtiger zu beurteilen, 
die bisher von der Wirtschaftsgeschichte als rückläufige Bewegungen 
von der Geldwirtschaft zur Naturalwirtschaft betrachtet worden 
sind. Wir hatten oben bereits Gelegenheit davon zu sprechen). Es 
ist auch schon bemerkt worden?), daß vom Standpunkt der herr- 
schenden Lehre darin eine Verfallserscheinung, eine Rückkehr zu 
primitiveren, bereits überholten Wirtschaftsformen erblickt worden 
ist, ein Abstieg gegenüber dem, was zuletzt bereits auf der Skala 
fortschreitender Entwicklung erreicht war. 
An konkreten Beispielen solchen Rückfalles sind bisher be- 
sonders vier vorgeführt worden. Vor allem die Zeit des 3. Jahr- 
hunderts n. Chr. im Römerreiche?), dann die Periode der Karolinger- 
zeit (750 bis 900 n. Chr.), die gegenüber der Fortdauer römischer 
Geld- und Verkehrswirtschaft in der Merowingerzeit eine grund- 
sätzliche Wandlung und Abkehr von dieser bedeute*), ferner der 
Ausgang des 16. Jahrhunderts mit einer Reaktion auf die voraus- 
gehende Überwucherung geldwirtschaftlicher Überspannung in den 
Städten besonders®), endlich die jüngste Vergangenheit mit der 
durch den Weltkrieg geschaffenen Wirtschaftskrise (1914 bis 1920)- 
Die Darstellung der historisch faßbaren Tatsachen, welche oben 
versucht worden ist, förderte vor allem ein Hauptergebnis zutage, 
das eine neue Plattform für dieses Problem schafft. Ist bei ver- 
schiedenen Völkern und zu verschiedenen Zeiten eine Koexistenz 
') Vgl. oben S. 21. 
?) Vgl. oben S. 22. 
3) Vgl. oben S. 21 f. 
») Vgl. oben S. 114. 
5) Vgl. oben S. 22.</div>
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