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Eine gleiche Frage fehlte aber auf dem Gewerbeformular, trotzdem
 auch mehrere Betriebe, für die nur Gewerbeformulare ausgefüllt
waren, einen Gesamtbetrieb bilden können, und trotzdem es auch vorkommen
 kann, daß Betriebe, für die Gewerbeformulare benutzt sind,
zusammen mit solchen, die Gewerbebogen verwendet haben, Gesamtbetriebe
 bilden. Wenn auch in den Erläuterungen für die Aufstellung
des Tabellenwerkes auf diesen Punkt besonders hingewiesen ist!), so
müssen wir doch wohl damit rechnen, daß die Zusammenfassung gerade
 bei kleinen Betrieben nicht immer vollständig gelungen ist.
Außerdem wird berichtet, daß auch die Frage ı3z des Gewerbebogens
 bisweilen nicht genügend beachtet oder mißverstanden
worden ist %).
Während die Statistik von 1895 die Gesamtbetriebe nur in
zwei Tabellen berücksichtigt, sind sie diesmal genauer dargestellt
worden. Aber auch jetzt sind die Einzel- und Gesamtbetriebe
 lange nicht so eingehend behandelt worden als
die Einzel- und Teilbetriebe. So besitzen wir, was am meisten
zu bedauern ist, für die einzelnen Gewerbearten keine Angaben
darüber, wie die Einzel- und Gesamtbetriebe sich auf die verschiedenen
Betriebsgrößenklassen verteilen. Für die Gewerbearten werden nur
die Gesamtzahlen der Einzel- und Gesamtbetriebe gegeben (in Ergänzungstabelle
 zu ı); aber auch diese Tabelle ist nach einer späteren
Mitteilung nicht fehlerfrei®. Auch die Gliederung des Personals ist
für die Einzel- und Gesamtbetriebe weniger eingehend ermittelt als
für die Einzel- und Teilbetriebe.
Die Zusammenfassung der Teilbetriebe zu Gesamtbetrieben hat
natürlich zur Folge, daß die Zahl der Betriebe insgesamt und meist
auch in den Unterabteilungen sinkt. Die Personenzahl bleibt insgesamt
 die gleiche, dagegen kann sie für die einzelnen Gewerbegruppen
 usw. bald steigen, bald sinken. Da die Gesamtbetriebe
bei derjenigen Gewerbegruppe usw. aufgeführt sind, zu der der hauptsächlichste
 zu ihr gehörende Teilbetrieb zu rechnen ist, so erscheint
in den Tabellen der Einzel- und Gesamtbetriebe beispielsweise das
Personal der einer Steinkohlenzeche angegliederten Kokerei nicht
mehr unter Kokerei, sondern unter Steinkohlenbergbau. Umgekehrt

‘\ Vgl. Bd. 213, S. 29*,
*) In der Zeitschrift des Kgl. Preußischen Statistischen Landesamts, 1909,
S. 9 heißt es: „Bezüglich der Frage 13, die im Stadtkreise Dortmund für Gesamtbetriebe
oft überhaupt nicht ausgefüllt war, herrschten in einigen Bezirken (Bromberg, Oppeln,
Köln) und im Stadtkreise Kiel Unklarheiten.‘
3\ Siehe Bd. 214, Heft 2, S. 2 Anm. 2