prozentual geringer Teil hiervon bar abgehoben wird. Die Hypotheken
 geben sie auf eine Reihe von Jahren fest, achten aber darauf,
daß zu jedem Termin ein Teil der Hypotheken fällig wird. Sie bevorzugen
 Amortisationshypotheken wegen des durch sie gewährleisteten
 Zuwachses an Sicherheit,
Die sozialen Versicherungsanstalten: Reichsversicherungsanstalt
für Angestellte, Landesversicherungsanstalten, Berufsgenossenschaften.
 Der Hypothekenbestand ist rund % Milliarde RM.
Die privaten Versicherungsgesellschaften legen die Mittel aus den
Prämienreserven, das sind die Rücklagen aus den laufenden Prämieneinnahmen
 für später fällige Versicherungsbeträge, hauptsächlich
 in Hypotheken, an, um Kursverluste zu vermeiden. Lebensversicherungsgesellschaften
 machen mitunter die Gewährung einer
Hypothek vom Eingehen einer Versicherung abhängig. Insgesamt
haben die privaten Versicherungsgesellschaften rund 1 Milliarde RM
in Hypotheken angelegt.
5. Die öffentlichen Versicherungen. Der Hypothekenbesitz ist etwa
0,07 Milliarden RM.
Grundeigentümerverbände (Gegenseitigkeitsinstitute). Ihr Ziel ist,
durch Zusammenschluß der Grundeigentümer billigen Hypothekarkredit
 zu erlangen; sie sind also nicht auf Erwerb gerichtete Unternehmungen.
 Ihr ältester Typ ist der der Preußischen Landschaften.
Staatliche und städtische Bodenkreditinstitute!). Gemeinsam ist
diesen Landeskreditkassen, staatlichen Rentenbanken und städtischen
 Hypothekenämtern der öffentlich-rechtliche und gemeinnützige
 Charakter; sonst sind sie sehr verschiedener Art. Die Mittel
zur Kreditgewährung beschaffen sie sich durch Anleihen, Spareinlagen,
 Hinterlegungsgelder usw. Die städtischen Einrichtungen
(Stadtschaften) geben unter gewissen Bedingungen auch 2, Hypotheken.

Stiftungen, Kirchengemeinden, juristische Personen und Private
(Mündelvermögen).
Für zweite Hypotheken kommen hauptsächlich private Geldgeber
in Betracht, die ihr Kapital möglichst hoch verzinsen wollen.

}.

ı Literatur: Felix Hecht, Die staatlichen und provinziellen Bodenkreditinstitute
 in Deutschland. Leipzig 1891. Troch, Die wirtschaftliche Bedeutung der
staatlichen und provinziellen Bodenkreditinstitute in Deutschland. Jena 1905.

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