b) der Gewinnanteil wird erst gewährt, wenn die Dividende eine bestimmte
 Höhe erreicht hat, ist aber nach oben hin unbegrenzt,
e) der Gewinnanteil wird erst gewährt, wenn die Dividende eine bestimmte
 Höhe erreicht hat, und ist nach oben hin begrenzt.
Neben den Zinsscheinen besitzen die Obligationen verschiedener Gesellschaften
 einen Dividendenschein, gegen dessen Abgabe der veränderliche
 Gewinnanteil gezahlt wird. Für diese Obligationen, die neben einer
Mindestverzinsung eine Zusatzverzinsung nach Maßgabe des vorhandenen
 Gewinnes erhalten (im Gegensatz zu den Aktien aber kein
Stimmrecht besitzen), macht Warburg geltend, es gäbe viele Kapitalisten,
 „die sich nicht um die Generalversammlung kümmern, und lieber
als Obligationäre Sicherstellung wünschen“,
Aus Amerika haben dann zwei weitere Abarten von Obligationen Eingang
 gefunden:
1. die Wandelanleihe (convertible bonds): die Obligationen
können in Aktien des betreffenden Unternehmens umgewandelt
werden, und
2. die Anleihemit Bezugsrecht (detachable bonds): der Gläubiger
 behält seine Anleihen, hat aber das Recht, in einem gegebenen
Verhältnis bis zu einem bestimmten Zeitpunkt Aktien zu einem vorher
 festgesetzten Kurse zu beziehen.
Die festverzinslichen Effekten, wie auch die Dividendenpapiere, bestehen
 aus den Hauptstücken, den „Mänteln“ — so genannt, weil sie
den Kuponbogen einhüllen — und den Nebenpapieren, den „Bogen“.
Diese enthalten Zins- bzw. Dividendenscheine zur Erhebung der Zinsen,
in der Regel für einen Zeitraum von 10 Jahren, und einen Talon
(Zinsleiste, Erneuerungsschein), gegen dessen Ablieferung seinerzeit
ein neuer Zinsscheinbogen ausgehändigt wird1).

Im folgenden sollen die wichtigsten Effektengattungen kurz
charakterisiert werden:

a) Staatsanleihen.

Unter „Deutsche Fonds“ — abgeleitet von fundus == fundierte Anleihe
 — werden im Kurszettel zunächst die Anleihen des Deutschen Reichs
') Musterbeispiele für Wertpapiere s. in meinem Geld-, Bank- und Börsenwesen
a. a. O0. und im Buch des Kaufmanns. Hanisch und Prion, Effekten und Verkehr
 in Effekten. 2, Aufl. Leipzig 1924.

JE