IL TEIL.
DIE ORGANISATION DER ARBEIT IM
BANKBETRIEBE (BETRIEBSEINRICH-TUNGEN).


Einleitung: Grundsätzliches, Rationalisierung,
Der Begriff „Organisation“ schließt in sich: Ordnung, Arbeitsteilung
und Kontrolle.
Peinlichste Ordnung ist gerade für den Bankbetrieb, der schnellste
Erledigung aller Aufträge fordert, unbedingte Voraussetzung. Eine verspätete
 Ausführung eines Börsenauftrages oder einer Zahlung kann sehr
unangenehme Folgen haben; für den entstandenen Schaden muß die
Bank, die das Versehen begangen hat, aufkommen.
Mit der Größe des Betriebes wächst auch die Arbeitsteilung. Im
Großbetriebe wird für den einzelnen das Arbeitsgebiet immer kleiner und
die Arbeit daher oft recht eintönig. Trotzdem wäre es falsch — und wo

?) Literatur: Benten, Einrichtung und Betrieb einer Großbankfiliale. Leipzig
 1923. H. Bernicken, Bankbetriebslehre. Stuttgart 1926. B. Buchwal d,
Technik des Bankbetriebes, Berlin 1924, S. Hirse h, Die Bank. Berlin 1928.
W. Kalveram, Bankbetriebslehre, im Handwörterbuch der Betriebswirtschaft.
Stuttgart 1925 #. Fr. Leitner, Bankbetrieb und Bankgeschäft. Frankfurt a. M.
1925. M. Le wy, Die Nationalbank für Deutschland. Berlin 1911. X. Mora wiz,
Aus der Werkstatt eines Bankmannes. Leipzig und Wien 1912. Georg Obst,
Geld-, Bank- und Börsenwesen. Stuttgart 1929. Derselb e, Bankbetriebslehre, im
Buch des Kaufmanns. Stuttgart 1928. 0. Pfa hl, Die Mitteldeutsche Privat-Bank
A.-G. Halle 1912. C. Porges, W. Rehmer und E. Schae h, Banken-Organisation.
 Stuttgart 1921. W. Prion, Bankbetrieb, im Handwörterbuch der Staatswissenschaften.
 Jena 1924#. Hjalmar Schacht, Einrichtung, Betrieb und
volkswirtschaftliche Bedeutung der Großbanken. Hannover 1912. J. Fr. Schae T,
Technik des Bankgeschäftes. Berlin 1920. R. Sonnensche in, Die Bankpraxis.
Stuttgart 1923. Adolf Weber, Depositen- und Spekulationsbanken. Leipzig
1922. Verschiedene Aufsätze, besonders in: Zahlungsverkehr und Bankbetrieb, in der
Bankwissenschaft, in der Zeitschrift für Handelswissenschaft und Handelspraxis, der
Zeitschrift für handelswissenschaftliche Forschung, in der Karten-Auskunftei des
Bankwesens usw. S. a. die im I. Teil und die S. 605/6 angegebene Literatur.

iM

Sapal