losen Blättern geführt werden, die Anfertigung der Diskontnoten und den
Versand der Wechsel nach außerhalb. Vor allem liegt ihm auch der Handel
in Devisen ob.
4. Der Kuponkassierer empfängt gegen Quittung 1. von der Kasse die
dort bar ausgezahlten, 2. vom Korrespondenten die zur Gutschrift eingesandten
 und 3. vom Effektenkassierer die von eigenen und fremden Effekten
 getrennten. Kupons. Er sortiert sie und gibt sie an die Einlösungsstellen,
 die in Berlin zahlbaren, der Portoersparnis halber, in der Regel
an das Berliner Haus. Weiter hat der Kuponkassierer die Sortenkasse
(ausländisches Geld) unter sich und „hilft am Schalter“, hauptsächlich
durch Beratung bei Kapitalanlagen.
5. Zwei Korrespondenten teilen sich in die Post, in der Hauptsache
nach Anfangsbuchstaben der Kunden. Zu ihrer Unterstützung dienen
2 Maschinenschreiberinnen. Ihre Tätigkeit ist wesentlich anders als vor
der Umstellung, da die Briefe in der Hauptsache durch Abrechnungen
 ersetzt worden sind, die vom Rechner (in größeren Betrieben im
Wechsel- und Devisenbüro, im Effektenbüro usw.) angefertigt werden.
6. Einer der Korrespondenten führt außerdem das Sachkonten- (Effekten-)
Depotbuch.
7. Der Rechner macht die Abrechnungen, der Nachrechner rechnet sie
nach, Daneben führt er das Personen-Depotbuch, überwacht die Kuponaufgaben,
 die maschinell geschrieben werden und kontrolliert, auf Grund
der Nummernbücher, die fremden und die eigenen Bestände, soweit sie
nicht im Sammeldepot oder bei fremden Banken liegen, auf Verlosung‘),
Ausübung von Bezugsrechten usw.
8. Der Kassenassistent bedient die Kunden am Schalter, nimmt ihre
Wünsche entgegen, schreibt den Einzahlungszettel aus und sagt der Maschinenschreiberin
 an, welche Ein- und Auszahlungsquittungen mit den
Jazugehörigen Durchschlägen sie ausschreiben soll.
9. Der Börsenvertreter notiert die Börsenaufträge, liest verschiedene
Börsen- und Handelszeitungen, streicht wichtige Nachrichten an und
macht den Chef und die Prokuristen darauf aufmerksam. Er geht zur
Börse, berichtet der auswärtigen Kundschaft telephonisch und schriftlich
über die Börsenlage, arbitriert, soweit es lohnend erscheint, und führt
die Engagementsbücher für Zeitgeschäfte.

1) Für verlosbare Effekten sind Verlosungskontrollkarten angelegt,
und zwar für jedes Stück ein: Karte,

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