]) Die Nummernbücher.
Wie das Kopierbuch über Herkunft und Verbleib der Wechsel, so geben
die Nummernbücher über Herkunft und Verbleib der Wertpapiere Aufschluß.
 Die mehr und mehr sich einbürgernde Verwahrung der Effekten
in Sammeldepots hat zu einer wesentlichen Verminderung der Schreibarbeit
 in den Nummernbüchern geführt.

m) DieDepotbücher.
Die Führung von Depotbüchern ist durch das Depotgesetz Banken und
Bankiers zur Pflicht gemacht, Zwei Arten von Depotbüchern werden
geführt. Ein Depotbuch ist nach Deponenten (s. unten), das andere nach
Effekten geordnet. Jenes nennen wir das Personen- oder Kunden-Depotbuch,
 dieses das Sach- oder Effekten-Depotbuch 1).
Die Konten des Effekten-Depotbuches sind überschrieben mit dem
Namen des Effekts, jede Spalte mit dem Namen eines Kunden. Bei jeder
Kontoveränderung wird der Saldo gezogen, so daß der Bestand sofort ersichtlich
 ist.

Blatt aus einem Kunden-Depotbuch,
Erich Schmidt, Leipzig.

3% Sächs. Gold-Pf..Dresdner Bank-Akt.!
Dat. ! +] Betrag

O0
25.2.

8000

1930
25.2.

6000

5./9. 1—

4000

Fi

Thüringer Gas- , 79% Mitteldeutsche " Rum. 4 149% 1918er
Aktien Stahlwerke-Obl. Anleihe
Dat. [+] Betrag Dat. | Betrar Dat. |-+| Betrag

1980)
25.0.1

4000

1930)
3

9000

1980|
5.8.

[fr. 6000

5,/3

3000

Kal

“A200

6./3.

20.4.

') Mit den in der Praxis und mitunter auch noch im betriebswirtschaftlichen
Unterricht üblichen Benennungen: Jebendes und totes Depot — analog der Bezeichnung:
 lebende und tote Konten und der Benennung der Personen, die diese Bücher
führen: lebende und tote Buchhalter(!) — sollte endlich einmal Schluß gemacht
werden.

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