Die ausgehenden Überweisungen wurden früher mittels Korrespondenz-Scheck
 beordert. Heute werden in der Überweisungs-(Giro-) Abteilung
 die Überweisungen auf Grund des Originalauftrages vorgenommen.
In einem Arbeitsgang wird weiter das Avis an den Empfänger geschrieben
 (das jetzt durch die Reichsbank zur Versendung gelangt), die Belastungsaufgabe,
 der Durchschlag hiervon und der Buchungsbeleg.,
Bevor der Überweisungsauftrag an die Reichsbank ausgeschrieben wird, wird in
dem Verzeichnis der Girokonten-Inhaber nachgesehen, ob das Konto bei der Reichsbank
 auf den angegebenen Namen lautet, und bei welcher Bankanstalt die Firma
an Girokonto besitzt.
In ähnlicher Weise werden die auf Postscheck-Konto ein- und
auslaufenden Beträge behandelt,
Die mittels Postanweisung oder Zahlkarte eingehenden Beträge
werden der Bank auf ihrem Postscheck-Konto gutgeschrieben. Die Verbduchungen
 erfolgen auf Grund der Abschnitte. Abel in Freistadt hat dem
Bebel 100 RM zu zahlen; auf der Nota des Bebel steht der Vermerk: „Bankzonto:
 Handelsbank in Berlin.“ Daher sendet Abel an diese die 100 RM
ınd vermerkt auf dem Abschnitt: für Rechnung Carl Bebel, Berlin, Bebel
erhält Gutschriftsaufgabe von der Bank und von den beiden Durchschlägen
 wird einer der Mappe des Bebel einverleibt. während der andere
Buchungsbeleg wird.
Der ein- und ausgehende „Kassenverein“, d. h. die von anderen
Banken beim Kassenverein eingelieferten Effekten-, Kupons-, Devisenrechnungen
 usw. werden ebenfalls in der bargeldlosen Abteilung verbucht.
Um 9 Uhr nimmt ein Bote der Handelsbank beim Kassenverein die dort
für die Bank eingelieferten Posten in Empfang und liefert die Effekten
im Effektenbüro, die Rechnungen, Wechsel, Schecks und verschlossenen
Kuverts in der Kasse ab. Der Beamte, der den „Kassenverein schreibt“,
bucht die Posten maschinell hintereinander weg und stimmt seine Endsumme
 mit dem Betrage ab, mit dem der Kassenverein die Handelsbank
belastet hat. Mit den Endsummen der abends selbst eingelieferten Effektenposten
 wird in gleicher Weise verfahren.
Die in der Abrechnung (Clearing) gelieferten und empfangenen
Posten werden vom Clearing-Vertreter wieder auf besonderen Bogen gebucht.
 Dieser empfängt Abrechnungspapiere 1. vom Wechselbüro — es
sind dies Schecks und Domizile, die auf brieflichem Weg eingegangen
oder von Kunden am Schalter abgegeben worden sind — und 2. von der
Depositenhauptkasse die Papiere, die bei ihr und den. anderen Depositen-»



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