und schreibt in das Buch, in dem die Scheckbücher arithmetisch geordnet
sind, neben diese Nummern den Namen Paul Messow. Die Scheckbuchnummern
 werden ferner vom Korrespondenten, Korrespondenzkontrolleur
und vom Kontokorrentisten notiert.
Den Scheckbüchern wird ein Quittungsformular beigefügt, mit dem Ersuchen,
 dieses baldmöglichst vollzogen zurückzusenden. Die Kontrolle hierüber
 hat der Beamte, der die Scheckbücher ausgibt und nötigenfalls ein
Monitum abgehen läßt, Die Belastung für die Scheckbuchformulare erfolgt
 über das laufende Konto.

Die Gelddispositionen. Über den. Kassierern steht ein Kassendirek-5or,
 ein älterer Prokurist, der den Kassendienst zu beaufsichtigen, Revisionen
 der verschiedenen. Kassen vorzunehmen, vor allem aber auch die
Kassendispositionen zu treffen hat. Er erhält am Abend die Kassenaufstellungen
 der einzelnen Kassierer, die Summe der am nächsten Tage
fälligen Akzepte, die Salden bei der Reichsbank, dem Kassenverein und
dem Postscheckamt. Das Effektenbüro teilt ihm mit, welche Beträge für
Effektenlieferungen eingehen, und welche Beträge dafür auf der anderen
Seite bereit zu halten sind. Hinsichtlich der Devisen erhält er diese Angaben
 vom Devisenbüro, hinsichtlich der Kupons und Sorten von der
Kuponkasse, Das Trattenbüro schätzt den Betrag der avisierten, aber noch
nicht vorgekommenen Schecks. Das Wechselbüro sagt an, wieviel Diskonten
 „zurechtgemacht sind“. Jedes Korrespondenzbüro teilt die Beträge
mit, die auf Grund bereits vorhandener Dispositionen der Kunden oder
der Filialen am nächsten Tage zu zahlen sind; gleiche Angaben macht
das Konsortialbüro und die Zentraldepositenkasse für sich selbst und
zugleich für alle anderen Depositenkassen. Ebenso werden von all diesen
Büros bestimmt zu erwartende größere Eingänge gemeldet.
Reichen die Eingänge für die Ausgänge nicht aus, so erhält das Wechselbüro
 Order, noch eine bestimmte Summe Wechsel diskontieren zu lassen,
oder es wird „tägliches Geld“ aufgenommen, Privatdiskonten werden rediskontiert,
 Devisen verkauft, oder es wird Geld auf Lombard bei der Reichsbank
 entnommen. Dadurch, daß die Abrechnungssalden erst nachmittags
gedeckt zu sein brauchen, ist der Bank ein gewisser Spielraum gelassen.
Mittags um %1 erfolgt nochmals eine summarische Kassenaufstellung
für die Börse. Hiernach werden weitere Käufe und Verkäufe von Privatdiskonten,
 Entnahmen täglicher Gelder oder Gelder bis zu einem bestimmten
 Termin bemessen.

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