Über die verkauften Sorten werden in der Sortenkasse Rechnungen ausgeschrieben,
 der Sortenkassierer gibt die Sorten heraus, die Rechnung
wird durch die Abrechnungsstelle oder den Kassenverein eingezogen oder
dem Botenmeister zum Einzug übergeben, der dann dem Kuponkassierer
das Geld aushändigt.
Die Sorten, die mit der Post ausgehen, gibt der Sortenkassierer heraus
und veranlaßt, daß Belastungsaufgabe mit den üblichen Durchschlägen
gemacht wird. Die Verpackung erfolgt durch den Assistenten in Gemeinschaft
 mit einem Boten, wobei die Beträge noch einmal genau geprüft
werden.
In kurzen Zwischenräumen erfolgt Abstimmung der Sortenkasse mit
dem in der Buchhalterei geführten Sortenkonto.

5, Das Wechsel- und Devisenbüro.

Bei der Handelsbank ist, im Gegensatz zu mehreren anderen Croßbanken,
 Wechsel- und Devisenbüro vereint!). Hier gehen die von der
Kundschaft zum Diskont, zum Inkasso und zur Akzeptbesorgung übergebenen
 in- und ausländischen Wechsel und Schecks ein — und zwar meist
durch die Post, von Stadtkunden durch Boten —, und der gesamte
Devisenverkehr, einschließlich des Schriftwechsels mit Banken und Bankfirmen
 hinsichtlich der Auszahlungen usw., läuft durch dieses Büro. Drei
Hauptabteilungen werden unterschieden:
die Diskontwechsel-Abteilung,
die Devisen-Abteilung und
die Inkassowechsel-Abteilung.
Die Stückzahl der eingezogenen Wechsel und Schecks wird von dem
Leiter der Eingangsabteilung notiert, und abends wird eine Kontrolle
darüber ausgeübt, ob alle Papiere kopiert sind.

Die Diskontwechsel-Abteilung. Die zum Diskont eingereichten Wechsel
 werden zunächst mit den beigegebenen Verzeichnissen verglichen und
insbesondere hinsichtlich der Beträge, Verfallzeit und Stückzahl geprüft.
Das Obligobuch (s. S. 618) zeigt, ob der eingeräumte Diskontkredit die
Diskontierung noch zuläßt. Ist dies der Fall und ist auch gegen die Be-1)

 An und für sich ist es belanglos, ob Trennung oder Vereinigung besteht. Die
Hauptsache ist, daß jede Abteilung eine gute Organisation in sich besitzt.
AEß