geordnet nach Debet und Kredit, mit einem maschinell angefertigten
Summenrverzeichnis. Später getätigte Geschäfte werden erst am nächsten
 Werktage im Konto gebucht, Der Buchungstag geht also von Mittag
zu Mittag.
Die Aufgaben werden, nach Kunden-(Konto-) Nummern geordnet, in
das Verteilungsregal gelegt. Jede Kontokorrentabteilung erhält
die sie betreffenden Briefe (Buchungsaufgaben) durch den Vorsteher der
Kontokorrentabteilung, bzw. durch den Kontrolleur.
Vor dem eigentlichen Verbuchungsgeschäft werden in jeder der Kontokorrentabteilungen
 die Posten durch die Maschine gejagt, d. h. auf einem
Streifen werden die Debet-, auf einem andern die Kreditsummen mit
Kontonummer maschinell geschrieben und addiert.
Ein Beamter jeder Abteilung (Kolonne) entnimmt die Blätter der Konten,
 auf denen Buchungen vorzunehmen sind, den Kartothekschränken, in
denen sie — jedes Konto in einem Ordner (Schnellhefter) — verwahrt
werden. Registertafeln, Einlegeregister usw. erleichtern die Auffindung
der Karten, die nach Kontonummern geordnet sind. Die Kartothekschränke
 werden neben den Buchungsmaschinen aufgestellt. Eine Stanzung
 der Kontenformulare, wie sie bei den Sparkassen in Deutschland allgemein
 eingeführt ist, bietet Schutz gegen falsches Ablegen, das erst nach
Beendigung der gesamten Buchungsarbeit erfolgt.
Ein zweiter Beamter überträgt von den alten Kontoblättern den Namen,
die Kontonummer und den Saldo und bucht auf Grund der Belege auf
dem neuen, in die Maschine gelegten Kontoblatt, das in einem Durchschlag
 den Auszug für den Kunden enthält. Dieser Kontoauszug wird täglich
 versandt, sofern eine Kontoveränderung stattfindet. Eine nicht unwesentliche
 Erleichterung beim Übertragen der Posten aufs Konto gewährt
die Buchungsmaschine auch insofern, als die Datumstasten täglich
nur einmal eingestellt zu werden brauchen, also nicht bei jeder Buchung
neu geschrieben werden müssen.
Ein dritter Beamter vergleicht die mit der Buchungsmaschine vorgeaommenen
 Buchungen mit den Unterlagen,
Ein vierter Beamter hakt die Posten auf den vor der Buchung getippten
Debet-, bzw. Kreditstreifen ab und streicht auf dem Bogen des Vortages,
der die Salden enthält, den Saldo durch, um schließlich (zu Kontrollzwecken)
 eine Übersicht zu gewinnen, welche Konten bewegt worden sind.
Sind die Posten in der angegebenen Weise im Kontokorrent verbucht,
30 erfolgt die Abstimmung: Die Summe der alten Debetsalden der be-571

