Die Liquiditätder Reichsbank ergibt sich aus dem Verhältnis
 der täglich fälligen Verbindlichkeiten (Notenumlauf und Girogelder)
zu den liquiden Mitteln (Goldbestand, Deckungsdevisen, Scheidemünzen
und Noten anderer Banken). Zu berücksichtigen ist hierbei aber, daß im
Posten „Sonstige Aktiven“ Devisenbestände, also ebenfalls liquide Mittel,
enthalten sind, die Liquidität tatsächlich also günstiger ist, als sie sich
aus den mitgeteilten Ziffern errechnen läßt.

Die Entwicklung des Status der Reichsbank zeigt folgende Tabelle:

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s |E3 IF 5 5 158% |
ES . 5 A S&amp;  }SÄ
in Millionen Reichsmark

1913-31. 1.
1924 31.12. ,
1925 81.12. .
1926 31.12. .
1927 81.12. .
1928 31. 3.
30. 6.
29. 9. .
31.12. .
1929 81. 1. .
928.8. .
‚+1. 5...
SZ.
30. 9,
30 11.
41.7
1930 831.

1447 me
760 9258
1208 402
1831 519
‚865 982
931 189
2084 250
1897 |! 179
2729 | 155
2729 | 152
2683 36
1765 299
2148 334
2212 335
2240 397
2983 | 404
2297 | 3897

91
„064
1915
1829
3129
2652
2477
2576
2627
1774
7296
2860
2621
2528
2367
2608
2028

795
321
697
648
779
533
525
5083
16
DA
75
428
516
501
445
755
8357

7,93
.941
2960
3735
4564
4513
1674
1830
4930
1454
4822
1606
4725
4914
4916
5044
4653 |

1835
1476
1164
716 f
616 7
578 7
70 7
x30 7
513 61%
504 61%
491 1 71%
434 ı 71
433 71
394 | 7
397 7
373 6 1

f) Änderung des Bankgesetzes vom 13. März 1980.
Als Ludwig Bamberger im Jahre 1889 für die Verlängerung des
Privilegs der Reichsbank im Reichstage eintrat, sagte er: „Bewahren Sie
sie nicht bloß vor schlechten Experimenten, sondern sogar vor guten Experimenten.“
 Schutz der Währung, dessen Vernachlässigung für
Deutschland so unheilvoll geworden war, muß oberster Grundsatz auch
unter dem neuen Bankgesetz sein. Er kann nur gewährleistet werden bei
völliger Loslösung der Reichsbank von den Reichsgewalten, d. h. wenn die
Reichsbank völlig unabhängig ist.

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