Die Tagespresse bringt meist den Ausweis in einer abgekürzten Form,
in dem die Resultate der Bilanzen der beiden Abteilungen zusammengezogen
 werden. Der obige Ausweis lautet hiernach:
RE

Totalreserve!) .
Notenumlauf ?)
Barvorrat 3) .
Portefeuille*) .
Guthaben der Privaten
Guthaben des Staates
Notenreserve) .. .
Regierungssicherheiten . .

73 299 677
354 556 744
135 381 905
15 263 821
96 419 733
17 482 949
40 155 450
57 703 618

6. Der Geschäftskreis,
a) Notenausgabe,
Die Bank von England darf, hatten wir gesehen, nur bis zu einem bestimmten
 Betrage metallisch nicht gedeckte Noten ausgeben.
Die Herstellung der Noten erfolgt in der Bank; täglich werden etwa 80 000
Noten gedruckt. Die äußere Form der englischen Noten ist sehr einfach: Die Vorderseite
 des weißen, mit Wasserzeichen versehenen Papiers enthält einen schwarzen
Aufdruck, während die Rückseite ganz frei bleibt. Da die Bank von England ihre
Noten, wenn sie ihr als gestohlen gemeldet sind, nur einlöst, wenn der Inhaber den
Nachweis führt, daß er auf redliche Weise in ihren Besitz gelangt ist, läßt sich der
Empfänger oft, um Regreßansprüche erheben zu können, Namen und Adresse auf die
Rückseite der Note setzen. Die Zahl solcher Vermerke auf den Noten ist nicht allzu
groß, da die Bank von England jede Note nur einmal in Verkehr gibt, mag sie auch
erst am gleichen Tage ausgegeben sein. Die zur Bank von England zurückkommenden
Noten werden ungültig gemacht und 5 Jahre in der „Accountant’s Library“ aufbewahrt.

Nach A. Andre6ades (Histoire de la Banque d’Angleterre, Paris 1904) beträgt
der durchschnittliche Umlauf einer Note von
£ 5 70 Tage £ 200, 300 und 500 9 Tage
0 58 | „ 1000 7
920, 50 und 100 27

1) Noten und Gold- und Silbermünzen der Bankabteilung.
2?) In Verkehr gegebene Noten abzüglich des Bestandes der Bankabteilunz.
3) Setzt sich zusammen aus dem Barvorrat der Emissions- und der Bankabteilung.
4) Nach deutscher Begriffsbezeichnung der Wechselbestand einer Bank. Gemeint
;ind hier die „Other Securities‘ der Bankabteilung. S. S. 158.
5) Betrag der Noten in der Bankabteilung.

SEE