es verlorengegangen. Die Geschäfte der angegliederten Bank werden von
dem bisherigen Direktorium weitergeführt, aber es findet, wie in Deutschland,
 ein Austausch von Direktionsmitgliedern statt.
Betrachten wir die wichtigsten Konten der London Clearing Banks ir
Wochendurchschnitt für November 1929.
Passiva.
L. Eingezahltes Aktienkapital. Die big five heben sich in allen Positionen
 von den anderen 5 Banken stark ab.
Offene Reserven; sie sind höher als die der deutschen Großbanken.
Einlagen:und Depositen. Diese Position enthält auch Verrechnungsposten,
 die sich mit Posten der Aktivseite kompensieren 1),
Eigene Akzepte und schwebende Terminengagements in fremder
Währung; die Höhe der Akzeptverpflichtung ist infolge der Zusammenfassung
 verschiedener Posten nicht ersichtlich.

Aktiva.
5. Kassenbestand und Guthaben bei der Bank von England.
6. Prozentuale Deckung der Einlagen und Depositen (Pos. 3) durch
Bargeld und Guthaben bei der Bank von England (Pos, 5),
Guthaben bei anderen Banken und Inkassi.
Täglich fällige Forderungen und Forderungen mit kurzen Kündigungsterminen.

9. Wertpapiere.
10, Wechselportefeuille (Bestand an Wechseln und Schatzwechseln).
11. Vorschüsse.
12. Verpflichtungen der Kunden. aus Akzepten und Terminengagements.
Die von der Bank gegebenen Akzepte schaffen ein doppelseitiges Verhältnis:
 Die Bank haftet aus dem von ihr gegebenen Akzept, und sie
hat eine Forderung an den, dem sie ihr Akzept gegeben hat. Auf der
Passivseite steht dem gegenüber Pos. 4.

7.

1) Nach Withers (War and Lombard Street, London 1917) entstehen in Eng:
land Depositen
a) zu einem kleinen Teil durch Bareinzahlungen,
b) zu einem etwas größeren Teil durch Erwerb von Wertpapieren, wofür „Buchkredite‘“
 geschaffen werden,‘ Ve
€) hauptsächlich aber durch Darlehen der Banken an ihre Kunden. ;
Depositen sind also zum großen Teil von englischen Banken bewilligte (auf ein
Sonderkonto: gebuchte), aber noch nicht in Anspruch genommene Kredite.
(m