1916 betrug es 51/,, im Oktober 1917 14*/, Milliarden R. Die weitere
Notenausgabe erfolgte dann, ohne daß man eine Erhöhung des Kontingents
 vornahm. Der letzte von der Bank veröffentlichte Ausweis (vom
283./5. November 1917) zeigt einen Notenumlauf von 18,9 Milliarden R.

Drei Kategorien Papiergeld sind auf Grund des auf ihm angegebenen Einlösungsversprechens
 zu unterscheiden:
i. Zaren- und Dumarubel. Einlösung wird in Gold zur alten Währung versprochen.
 Das zaristische Rußland emittierte Reichs-Kredit-Billette. Die temporäre
Regierung (März bis Anfang November 1917; Fürst Lwoif und Kerenski) setzte die
Emission des früheren Zarengeldes fort, gab aber gleichzeitig ein neues Papiergeld
aus: den Dumarubel, so genannt weil auf den neuen 250- und 1000-Rubelscheinen
die Reichsduma (das Parlamentsgebäude) abgebildet war.
2, Sowjetnoten. Nach dem Aufdruck sollten sie in Gold einlösbar sein; eine
Parität war jedoch nicht angegeben,
8. Kerenski-Bons und Sowjet-Verrechnungsnoten. Es sind dies
unnumerierte, von der temporären Regierung in Umlauf gesetzte Geldzeichen zu
20 und 40 Rubel, die der Kleingeldnot steuern sollten.
Während die Revolution vom Februar 1917 (Beseitigung der Zarenherrschaft)
 das Wirtschaftsleben Rußlands nur verhältnismäßig wenig
beeinflußte, insbesondere auch in die Organisation der Russischen Reichsbank
 nicht eingriff, erfuhr nach dem Umsturz vom 25, 0 ktober
1917 und der Übernahme der Herrschaft durch die Bolschewisten das
russische Bankwesen eine völlige Umgestaltung.
„Im Interesse einer regelmäßigen Organisation der Volkswirtschaft, im
Interesse der radikalen Ausrottung der Bankspekulationen und der gänzlichen
 Befreiung der Arbeiter, Bauern und der gesamten arbeitenden
Bevölkerung von der Ausbeutung durch das Bankkapital und zur Bildung
 einer einzigen, den Interessen des Volkes und der ärmsten Klassen
wirklich dienenden Nationalbank der russischen Republik“, wurden am
14. Dezember 1917 die Staatsbank und die Privatbanken nationalisiert
 und dann zu einer Volksbank der Russischen Sozialistischen
 Föderativen Sowj et-Republik (Volksbank der
R.S.F.S.R.) verschmolzen.

Gleichzeitig wurde eine Rev ision der Safes in den Banken angeordnet; die
vorgefundenen Geldbeträge sollten bei der Volksbank für Rechnung des Eigentümers
eingezahlt, Gold und Silber beschlagnahmt werden, Das Ergebnis dieser Konfiskation
war aber gering: Edelmetall wurde nur im Wert von 21/2 Millionen R vorgefunden.
Vielen gelang es sogar, dank der Bestechlichkeit der Sowjetbeamten, das in den Safes
verwahrte Gold ins Ausland zu schmuggeln.

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