Ausweis der Notenabteilung (Tscherwonetz) per 1. Januar 1930.

AKTIVA

7
Sonstige Metallbestände
Ausländische Banknoten
Tratten in ausländischer
Währung . . 0...
Wechsel und Lombardforderungen
 . . 0...
Zusammen . .

28 569 617
3.460 906
6785111

291 745

114 892 621
154 000 000

PASSIVA

An die Kasse der Bank abgelieferte
 Noten . . .
Freie Notenreserve .

Zusammen .

L53 696 599
308 401

154 000 000

Die Banknoten sind mit etwa 25%9 gedeckt. Am 1. Februar 1980 gab es neben
[466,1 Millionen R Banknoten 976,1 Millionen R Staatskassenscheine und 244,6 Millionen
 R Silber-, Kupfer- und Bronzegeld.

Anhang: Andere russische Banken.
Neben der Staatsbank (Gosbank) bestehen 4 große Zentralbanken:
1. die Bank für auswärtigen Handel (Wneschtorgbank), die minder wichtige Zweige
des Außenhandels und des Innenhandels mit Krediten versorgt;
2. die Allrussische Genossenschaftsbank (Wsekobank), die hauptsächlich den Kreditbedarf
 der Konsumgenossenschaften befriedigt;
3. die Moskauer Stadtbank (Mosgorbank), die langfristige Kredite an die Örtliche
kommunale Wirtschaft erteilt und
4. die Bank für langfristige Kredite an Industrie und Elektrowirtschaft der Union
der S. S. R. (Elektrobank), deren Aufgabe es sein soll, die langfristigen Kapital
investierungen in der Industrie zu organisieren,

Literatur.
Magnus Feitelberg, Das Papiergeldwesen im Räterußland. Berlin 1920.
H. J. Seraphim, Die Russische Währungsreform des Jahres 1924. Breslau 1925.
Swoboda-Wagon, Die Arbitrage. Berlin 1928.
Die Staatsbank der Union der Soz. Sowjetrepubliken 1921—1926, Moskau 1927.
Berichte der Staatsbank der U.d. 8.5. R., halbmonatlich in deutscher Sprache erseheinend.


IX. Bank Polski,

a) Vorgeschichte.
Kongreßpolen, das Hauptgebiet der Republik Polen, hatte bei Ausbruch
des Weltkrieges die russische Rubelwährung. Als deutsche Truppen das
Land besetzten, wurde neben dem Rubel die Mark Zahlungsmittel und
zum Rubel in ein festes Wertverhältnis gebracht, das, da es dem Stande

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