zwar nicht nur bei der emittierenden Bank, sondern auch beim Schatzamt
 der Vereinigten Staaten. . a
Daher muß jede Bank einen Einlösungsfonds beim Schatzamt
in Höhe von 5°/, ihres durchschnittlichen Notenumlaufs in gesetzlichem
Gelde halten. Werden die Noten an den Schaltern der Bank vorgelegt, so
entbindet sie die Reserve im Schatzamt selbstverständlich nicht von der
direkten Einlösung. Will eine Nationalbank ihren Notenumlauf ganz
oder zum Teil einziehen, so kann sie beim Schatzamt gesetzliche Zahlungsmittel
 in Höhe des einzureichenden Betrages deponieren. Sie bekommt
dann den entsprechenden Betrag der als Sicherheit hinterlegten Staatsanleihen
 zurück, und die aus den deponierten Beträgen vom Schatzamt
eingelösten Noten werden dem Comptroller of the Curreney zur Vernichtung
 übergeben.
Die Notenausgabe unterliegt einer Notensteuer. Es sind vom
durchschnittlichen Notenumlauf zu entrichten: 1/, °/, fürs Jahr, wenn die
Noten gegen 2 °/,ige, 1 °%, fürs Jahr, wenn sie gegen höher verzinsliche
Anleihen ausgegeben werden.
An der Notenausgabe haben die Nationalbanken nur dann ein Interesse,
 wenn die Staatsanleihen nicht zu hoch im Kurse stehen.

b) AndereGeschäfte.
Von weit größerem Umfange als das Noten-, ist das D epositengeschäft
 der Nationalbanken. Kleine Beträge sind für die Bank unlohnend.
 Will jemand bei einer amerikanischen Bank ein Konto eröffnen,
so ist gewöhnlich die erste Frage des Bankkassierers (teller) : „How much
will you keep on deposit?“, worauf dann fast regelmäßig die Gegenfrage:
„How much is necessary {“ erfolgt. Das Minimalguthaben, das der Kunde
unterhalten muß, richtet sich nach Höhe der Umsätze und ist naturgemäß
sehr verschieden. Eine Verzinsung der Guthaben erfolgt erst, wenn sie
mindestens 1000 $ betragen.
Die Depositen bestehen zum Teil aus Bareinlagen; zum Teil sind sie
entstanden durch Gutschriften aus Wechseln und Schecks oder durch Einräumung
 von Krediten. Infolge des großen Vertrauens, das die Nationalbanken
 genießen, ist die Summe der Depositengelder, über die sie verfügen,
 recht beträchtlich. Stark gewachsen sind insbesondere auch die
langfristigen Depositen. Über die Guthaben wird in der Regel durch
Schecks verfügt. Auch Löhne an die Arbeiter, Gehälter an die Angestellten
 usw, zahlt der Amerikaner mit Schecks. Der Scheckverkehr ist ständig

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