schaftlichem Verkehr steht, eine Unterbeteiligung in sich gewährt, ohne
Einzahlungsverpflichtung. Anstatt des erwarteten Briefes:
„Das Konsortium in 7 proz. XY-Obligationen hat sich aufgelöst. Den auf
Sie entfallenden Gewinn ... haben wir mit RM ... Ihrem Konto gutgebracht“,
 erhält sie die Mitteilung, daß sie nun soundso viel Obligationen
abzunehmen habe und dafür mit ... RM belastet sei, Die F-Bank, die bisher
 — was buchhalterisch natürlich nicht korrekt ist — den Posten gar
nicht gebucht hat, hat nun auf Effekten-Konto einen unfreiwilligen Zuwachs
 erhalten.
Fassen wir zusammen: Der Posten „Reingewinn“ oder „Zur Verteilung
verbleibender Überschuß“ auf der Passivseite der Bilanz ist der Saldo
der Gewinn- und Verlustrechnung. Um einen Überblick über die Gewinnquellen
 zu erhalten, müßte dem Ertrag gegenübergestellt werden der
Aufwand, der nötig war, um den Bruttoertrag zu erzielen. Die Gewinnund
 Verlustrechnung müßte also etwa wie folgt aufgemacht werden:

Aufwand

für tägliches Geld
für Depositen
tür Kreditoren
‚ür Reports
ür Rediskonten
°ür andere Gelder
Fassivprevisionen { für Kreditleistungen
für Dienstleistungen
Betriebskosten:
1. Gehälter
a) für Vorstandsmitglieder
b) für Direktoren u. Prokuristen
2) für andere Beamte u, Angest.
2, Steuern
3. Sonstige Kosten
Verluste an Debitoren
Verluste bei dauernden Beteiligungen
Verluste bei Konsortialgeschäften
Spekulationsverluste
Sonstige außerordentliche Verluste
Abschreibungen
Reingewinn

Ertrag

aus täglichem Geld
aus Debitoren
aus Diskonten
aus Lombards
aus ander. Ausleihungen
aus Kreditgewährung
aus dem Diskontgeschäft
aus dem Remboursgeschäft
aus Dienstleistungsgeschäften

a) Effektenkommissionsgeschäften

b) Devisengeschäften
usw.

Aktivzinsen

Passivjrovisionen


Dauernde Beteiligungen
Konsortialgeschäfte
Spekulationsgewinne
Sonst. außerord. Gewinne

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