Betrieb kann sich mit geringerem Gewinn begnügen, da dieser im wesentlichen
 nur der Schaffung von Reserven dienen soll.
Liquiditäts-Statistiken (Beziehungen zwischen Aktiva und
Passiva) werden aufgestellt im Interesse der Betriebssicherheit,
and sie sind wichtige Unterlagen für die Gelddispositionen. Daher
 finden wir sie relativ früh bei den Banken; das Wesentliche hierbei
ist die richtige Klassifizierung der einzelnen Posten, In vielen Banken
wird täglich eine Liquiditäts-Statistik aufgemacht.
Monatlich erfolgt zumeist eine Statistik mit weitgehender Spezifizierung,
 die auch die Summen aller Filialen, die nach einem genau vorgeschriebenen
 Schema zu berichten haben, enthält, Diese monatliche
Liquiditäts-Statistik weist u. a. aus:
die Debitoren (auf Mark- und auf Währungskonten),
die Kreditoren (auf Mark- und auf Währungskonten),
lie Bestände an Wechseln, Devisen, Sorten, Effekten (genau spezifiziert
nach einheitlichem Schema),
lie Konsortialbeteiligungen,
Akzepte und Schecks, eigene Ziehungen usw.
Statistisch erfaßt werden für jede Filiale und für die gesamte Bank:
1. die Monatsumsätze; sie werden (absolut und in Prozenten) verglichen
mit dem Vormonat und mit der gleichen Zeit des Vorjahrs;
2. die Umsätze vom Halbjahrsbeginn bis zum Ende des betreffenden
Monats; hierbei erfolgt wieder Gegenüberstellung der Ziffern des
Vorjahres (absolut und in Prozenten);
3. die Prozentsätze der Umsätze zu den Barvorschüssen.

Die Posten statistik bezieht sich u. a. auf:
1. die Zahl der täglich vorgenommenen Grund buchungen;
9. die Zahl der täglich vorkommenden Kontokorrentbuchungen;
3. die Zahl der täglich ein- und ausgehenden Poststücke;
4, die Zahl der durch die Rohr- und Seilpostanlage der Bank beförderten
 Schriftstücke;
5, die Leistungen der Registratur (ermittelt durch tägliches Messen
— nach Gewicht und stoßweise nach Raumumfang — der zur Einordnung
 bestimmten Skripturen);
6. den Kundenbestand mit Zu- und Abgang;
7. den täglichen Wechsel-Ein- und -Ausgang (Stückzahl);

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