3, Gliederung der Kredite nach Fälligkeitsterminen,
4. Gliederung der Kredite nach Art der Sicherheiten (Hypotheken,
Effekten, Bürgschaft, Blankokredit usw.),
5. Gliederung nach Barkrediten und Akzeptkrediten,
6. Gliederung nach der Rechtsform der Unternehmung des Kreditnehmers
 usw, —
Die durch statistische Beobachtungen gefundenen Ergebnisse zeigen, ob
in einer Abteilung zu vieloderzuwenig Beamte beschäftigt sind.
Es kann also festgestellt werden, ob in den einzelnen Abteilungen sich das
Personal der Postenzahl gemäß vermindert hat, ob das Personal verhältnismäßig
 noch zu groß ist, oder ob das Personal entsprechend der Postenzahl
 zu gering ist. Leistungen verschiedener Perioden lassen sich schnell
vergleichen.
Diese statistische Kontrolle ist auch ein gutes Mittel, die Abteilungsleiter
 zu einer ökonomischen Betriebsführung anzuspornen und
sie dauernd für eine Modernisierung der technischen Betriebseinrichtungen
 zu interessieren. Je stabiler sich die Betriebsverhältnisse gestalten,
desto besser wird die Bank auf Grund statistischer Zahlen Bet riebsvergleiche
 zwischen Filialen oder Depositenkassen in ähnlicher Lage
mit etwa gleichartigem Umsatz anstellen können.
Die Personal- und Unkosten-Statistik soll die Bankleitungen
 und die Bankbeamten zu Höchstleistungen in der Organisation
wie in der Ausführung der Arbeiten anspornen., Indem die Arbeiten in
kürzerer Zeit als bisher (natürlich ohne Überanstrengung der Beamten!)
ausgeführt werden, wird es möglich sein, die Provisionssätze, sowie die
Marge zwischen Debet- und Kreditzinsen zu verringern. und die Gehälter
der Bankbeamten wieder auf eine, ihren Leistungen und dem Lebensstandard
 entsprechende Höhe zu bringen. Das ist auch das Prinzip der Dienstleistung
 von Henry Ford, der sagt: „Die Gewinne gehören drei Parteien:
 1. dem Unternehmen, um es stabil, fortschrittlich und gesund zu
erhalten, 2, den Arbeitern, deren Hilfe die Gewinne geschaffen hat, 3. bis
zu einem gewissen Grade auch der Allgemeinheit.“
Die Geschäftsberichte der Banken enthalten summarische Angaben über
die Höhe der Gesamtumsätze und die Unkosten im verflossenen
Jahr. Wesentliche Ergänzungen hierzu gaben Direktor Wassermann
hinsichtlich der Deutschen Bank und Dr. Solmssen hinsichtlich der
Disconto-Gesellschaft bei den Fusions-Verhandlungen dieser Banken am
29. Oktober 1929.

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