wegen so große Schwierigkeiten, weil hier eine Menge Momente mitsprechen,
Jie außerhalb der Wissens- und Machtsphäre der Bankdirektionen liegen.
Zu den täglichen Gelddispositionen!) treten daher, um die
Liquidität ständig nachzuprüfen, in kurzen Zwischenräumen Generaldispositionen,
 in denen die Verwendung der flüssigen Gelder der
Bank, auf Grund praktischer Erfahrungen, für eine längere Periode im
voraus derart festgelegt wird, daß der Sicherheit, der Rentabilität und
der Liquidität nach Möglichkeit Rechnung getragen wird. Diese
Generaldispositionen werden wohl bei allen Banken in den Aufsichtsratssitzungen,
 und bei vielen Instituten regelmäßig auch in den Sitzungen
der Kreditkommission vorgelegt, die dann, besonders in Zeiten der Geldknappheit,
 die einzelnen Positionen durchspricht und auch Abänderungen
veranlaßt,

1) Es handelt sich hierbei darum, der Kasse so viel Barmittel zuzuführen, daß sie
jen an dem betr, Tage an sie herantretenden Zahlungsverpflichtungen gerecht werden
 kann. S. hierüber Band I S. 650f., ferner: Fritz Lehmann, Die Dispositionen
 der Banken, in der Zeitschrift für Handelswissenschaft und Handelspraxis,
XXII, 9. W. Müller, Die Gelddispositionen der Banken, in der Bankwissenschaft,
IIL, 12.

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