7800 RM) befördert werden und weiter in Stellen von Abteilungsdirektoren (6600 bis
9600 RM) aufrücken. — Das geplante Gesetz, wonach Umstellung der Beamten der
Preußischen Staatsbank auf Privatdienstvertrag erfolgen sollte, ist bei der
Preußischen Staatsbank bisher nicht erlassen, Dagegen findet bei der Preußischen
Zentralgenossenschaftskasse auf Grund des Gesetzes vom 928. April 1928 eine Anstellung
 im Beamtenverhältnis nicht mehr statt.

2, Besoldungspolitik, Freizügigkeit, Pensionskassen usw.

Über das durchschnittliche Jahresgehalt eines Bankbeamten
 vor dem Kriege sind wir im allgemeinen durch die im Jahre 1906
vom Zentralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes veranstaltete
 Enquete unterrichtet!), und wir können auch auf Grund der
Denkschrift des Reichsamts des Innern, „betreffend die von den Organisationen
 der Privatangestellten im Oktober 1903 angestellten Erhebungen
iber die wirtschaftliche Lage der Privatangestellten 2)“ Vergleiche vornehmen,
 die für die Bankbeamten günstig sind. Doch ist dabei zu berücksichtigen,
 daß die Allgemeinbildung der Bankbeamten im Durchschnitt
 besser ist als bei den anderen Privatangestellten. :

Bei den Berliner Großbanken konnten als typisch für Durchschnittsbeamte
 folgende Einkommen gelten: Anfangsgehalt nach 2% —83Jjähriger
Lehrzeit: 1200—1500 M, steigend alle 2—3 Jahre um 300 M, bis etwa

?) Von den 38 000 versandten Fragebogen sind 24 146, also etwa 65 %9 ausgefüllt
zurückgesandt worden, ausgehend von 1247 Firmen, und zwar 264 Aktienbanken
mit 16391 Angestellten, 708 Privatbankgeschäften mit 5938 Angestellten und 275 ge-1ossenschaftlichen
 Bankinstituten mit 1817 Angestellten.
2) Aus der für Ende 1918 von der Reichsversicherungsanstalt für
Angestellte erhobenen Statistik für Privatangestellte entnehmen wir:
Die 1424 603 Aufnahmekarten verteilen sich auf 1007070 männliche und 417 533
weibliche Angestellte, Als durchschnittlicher Jahresverdienst des männlichen Privatangestellten
 werden 1941 M, und als der des weiblichen Angestellten 997 M angegeben.
 Von den männlichen Versicherten haben 600523 oder 59,68 %/o bis zu
2000 M, und 4044388 oder 40,16 %/g über 2000—5000 M Gehalt, während der kleine
Rest von 0,21 %, sich entweder freiwillig versichert oder den Jahresverdienst nicht
angegeben hat. Von den 417583 weiblichen Versicherten haben dagegen 402554
oder 96,41 % bis zu 2000 M und nur 14448 oder 3,46 % über 2000—5000 M
Jahreseinkommen, während der Rest von 0,13 %9 ohne Angabe des Einkommens
war. Von der Gesamtheit der Versicherten haben 70,41%, bis zu 2000 M und
29,40 9% über 2000—5000 M Einkommen. Der durchschnittliche Arbeitsverdienst
der weiblichen Angestellten beträgt rund 51%9 des der männlichen Angestellten,

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