lende Gemeinschaftsarbeit hätte wegen des starken Verkehrs
der Banken untereinander, und weil sie das Streben haben, im
Wettbewerb, ihren Kunden zu dienen, nahe gelegen. Aber erst in den letzten
 Jahren hat sie einige Bedeutung erlangt ?!).
Der im Dezember 1927 gegründete, dem „Reichskuratorium für Wirtschaftlichkeit“
 eingegliederte „Fachausschuß für Bankwesen“
(FAB) vereinigt in sich Vertreter aller Gruppen von Banken. Die sachliche
 Arbeit wird in den Unterausschüssen vorbereitet, Solche bestehen
für:
1. Orts- und Banken-Numerierung,
2. Effektenverkehr,
3. Vordruckwesen,
4. Buchführung und Maschinenwesen,
3. Zahlungsverkehr,
6. Verschiedene Bankbetriebsfragen.
Diese Fachausschüsse des FAB bilden den Kern der Organisation,
leren Arbeiten von der Arbeitsstelle vorbereitet und nach Beschlußfaszung
 durch den Fachausschuß und den Gesamtausschuß durchgeführt,
d. h. vorbereitet werden. Jeder die Vereinheitlichung betreffende Entxwurf
 wird, bevor über ihn endgültig beschlossen wird, veröffentlicht, damit
 die Gesamtheit der im FAB zusammengeschlossenen Banken Gelegenheit
 erhält; sich darüber zu äußern und nötigenfalls Gegenvorschläge zu
machen.

b) Der Centralverband des Deutschen Bank- und
Bankiergewerbes. Bankiertage.
Am 10. März 1901 wurde von deutschen Banken und Bankiers der
‚Centralverband des Deutschen Bank- und Bankiergewerbes (E. V.)“ mit
lem Sitze in Berlin errichtet.
Der Zweck des Vereins ist nicht auf einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb
 gerichtet, sondern darauf, die Rechte und Interessen des Deutschen
 Bank- und Bankiergewerbes nach allen Richtungen hin zu vertreten,
Demgemäß hat der Centralverband es sich zur Aufgabe gemacht:
L. alle deutschen Bankiers und die bisher bestehenden Vereinigungen
von Banken und Bankiers untereinander in Beziehung zu bringen;

1) S. M. Schönwandt, Gemeinschaftsarbeit und Vereinheitlichung im Bankbetrieb,
 in der Bankwissenschalft, V, 18.

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