(1094) 1868 Jan.8 © "z meineigentum — vollzieht, sondern durch die Bewegung der Preise der Waren, bleibt es bei dem, was Du bereits in den Deutsch-Fran- zösischen Jahrbüchern ganz zutreffend gesagt hast. Ad vocem Wien. Ich schicke Dir verschiedne Wiener Blät- ;ter (wovon Du mir das „Neue Wiener Tageblatt“, Bork- heim gehörig, zurückschicken, die andren aufheben mußt), woraus Du zweierlei sehn wirst: erstens, wie wichtig Wien als Absatzort in diesem Augenblick, da dort neues Leben, zweitens, wie die Sache dort zu behandeln ist. Ich kann die Adresse des Professor o Richter nicht finden. Vielleicht hast Du den Brief von Liebknecht, worin sie steht. Wenn nicht, schreib ihm, sie Dir zu schicken, und sende dann Artikel direkt an Richter. aber nicht via Lieb- knecht. Es scheint mir nämlich, daß Wilhelmchen keineswegs alto- 5 gether bona fide ist. Er (für den ich so viel Zeit finden mußte, um seine Eseleien in der Allgemeinen Augsburger etc. gutzumachen) hat bisher keine Zeit gefunden, um auch nur den Namen meines Buchs oder meinen eignen öffentlich zu nennen! Er übersieht die Affäre in der „Zukunft“, um nur nicht in die u Verlegenheit zu kommen, seine selbständige Größe einzubüßen. Es war auch keine Zeit da, um in dem unter der direkten Kontrolle seines Freundes Bebel erscheinenden Arbeiterblatt („Deutsche Arbeiterhalle‘“, Mannheim) ein Sterbenswort zu sagen! Kurz und gut, wenn mein Buch nicht völlig totgeschwiegen worden, so ist das z» sicher nicht Wilhelmchens Schuld. Erst hatte er’s nicht gelesen (obgleich er an Jennychen sich über Richter mokiert, der glaubt ein Buch verstehn zu müssen, um Reklame zu machen) und zwei- tens, nachdem er es gelesen oder gelesen zu haben vorgibt, hat er keine Zeit, obgleich er Zeit hat, seitdem ich ihm Borkheims sub- z vention verschafft, wöchentlich 2mal Briefe an B{orkheim]l zu schreiben; obgleich er, statt die Aktien für das ihm durch mich zugesandte und durch meine Vermittlung verschaffte Geld Strohns zu schicken, Strohns Adresse verlangt, um auch direkt mit ihm, hinter meinem Rücken, mogeln und ihn mit Schreibebriefen, wie s den B[orkheim], überschütten zu können! Kurz und gut, Wilhelm- chen will sich wichtig machen, und namentlich soll das Publikum nicht von der Beschäftigung mit Wilhelmchen abgezogen werden. Man muß nun halb tun, als merkte man das nicht, aber ihn doch mit Vorsicht behandeln. Was seinen Östreich-Beruf angehe, so ” kann man ihm nichts glauben, bis es eingetroffen ist. Und zweitens raten wir ihm, wenn’s dazu kömmt, nicht ab, sondern, if ne- cessary, erklären ihm nur, was ich ihm bei seinem Einzug in Braß’s „Norddeutsche“ erklärte, daß, wenn er sich wieder kom- promittiere, man ihn nötigenfalls öffentlichdesavouieren würde. Dies sagte ich ihm, in Gegenwart von Zeugen, als er da- mals nach Berlin abzog. Z. 12 (aber)—12. 19 (um)—20. 29 (ohgleich) —46. 5