(1129) 1868 April 30 Kapitalteil (das zu ihrer Produktion vorgeschossne Kapital, kon- stantes und variables, m inus dem zwar angewandten, aber nicht konsumierten Teil des fixen Kapitals) jetzt als Kostpreis der Ware, da für den Kapitalisten der Teil des Warenwerts, der ihm kostet, ihr Kostpreis ist, die in ihr enthaltene unbezahlte Arbeit dagegen nicht in ih ren Kostpreis von seinem Standpunkt eingeht. Der Mehrwert == Profit erscheint jetzt als Überschuß ihres Verkaufspreises über ihren Kostpreis. Nen- nen wir also den Wert der Ware W und ihren Kostpreis K, so W=K-+m, also W—m=K, also W größer als K. Die neue 10 Kategorie des Kostpreises sehr notwendig im Detail der späteren Entwicklung. Von vornherein ergibt sich, daß der Kapitalist mit Gewinn die Ware unter ihrem Wert (wenn nur über ihrem Kostpreis) verkaufen kann, und dies das Grund gesetz für das Verständnis der durch die Konkurrenz bewirkten Ausgleichungen. 26 Wenn der Profit also vom Mehrwert zunächst nur formell verschieden, so dagegen die Profitrate sofort reell von der Rate des Mehrwerts, denn in einem Fall, im andern woraus von vornherein folgt, da S größer als er ‚daß die Profitrate kleiner als die Rate des Mehrwerts, es sei denn. daß z 2=0 Mit Rücksichtnahme auf das in Buch II Entwickelte folgt je- doch, daß wir die Profitrate nicht zu berechnen haben auf ein be- liebiges, z. B. wöchentliches Warenprodukt, sondern daß CD cv hier meint den während des Jahrs produzierten Mehrwert 2% im Verhältnis zu dem während des Jahrs vor geschossnen (im Unterschied vom umgeschla gnen) Kapital, —— hier c+v also Jährliche Profitrate. Wir untersuchen dann zunächst, wie verschiedner Umschla g des Kapitals (teils abhängig vom Verhältnis von zirkulierenden % zu fixen Kapitalbestandteilen, teils von der Umschlagsanzahl des zirkulierenden Kapitals im Jahr etc. etc.) die Profitrate modi- fiziert bei gleichbleibender Rate des Mehrwerts. Den Umschlag aber vorausgesetzt und ae als jährliche Pro- v fitrate gegeben, untersuchen wir, wie diese [sich] ändern kann, un- % abhängig von Änderungen in der Rate des Mehrwerts und selbst von seiner Masse. Da m, die Masse des Mehrwerts, = ist der RatedesM ehr- werts multipliziert mit dem variablen Kapital. A