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        <title>Der Briefwechsel zwischen Marx und Engels 1868-1883 / [hrsg. von D. Rjazanov]</title>
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      <div>(1478) 1878 Sept. 18 
481 
tur zurück, und es gelingt ihm, bis zum großen Gigot vorzudrin- 
gen. Dieser „polite‘“ Polizist, nach Austausch einiger Worte mit 
Groß-Barry, erklärt ihm, er spreche ungenügend Englisch und 
Barry ungenügend Französisch; klingelt also einen Dolmetscher 
: herauf. Hauptinhalt der Unterredung: daß, was Barry ihm über 
Nichtbeteiligung Hirschs sage, vor den Untersuchungsrichter ge- 
höre, nicht vor den Polizeipräfekten. Die Verhaftung sei „gesetz- 
lich“ etc. Darauf Barry: It might be legal in France for ought he 
knew, but it would not be so in England. Darauf Gigot mit feier- 
mo lichem Pathos: Les etrangers qui viennent chez nous etc. doivent 
se soumettre aux lois de la Re-pu-bli-que frrrancgaise. Hinwieder- 
um the brazen Barry, shaking his head: „Vive la Republi- 
que!“ Dieser letztere Ausruf jagt dem Gigot das Blut ins Ge- 
sicht, er bedeutet dem Barry, er habe mit ihm keine politischen 
ws Ideen auszutauschen etc. Diesmal wurde Blarry] aber nur höflich 
zur Türe hinauskomplimentiert. ; 
Er hat seiner diesmal amüsanten Unverschämtheit die Krone 
aufgesetzt — mir gegenüber. Erzählt mir nämlich: er gehe wieder 
Woche nach Hastings mit seiner Familie, und jetzt habe ich wohl 
% die Zeit, ihm das Material für Artikel (in „Nineteenth Century“) 
zurechtzumachen. Fast wäre es ihm bei diesem neuen Attentat 
noch schlimmer gegangen als in den Höhlen der zwei französischen 
Polizeikommissäre. 
Das schamloseste London Blatt ist wieder das von Levy”. In 
% seinem heutigen Leitartikel erzählt er seinen Lesern, — Reichensper- 
ger habe sich im Namen des „Zentrums“ für das Gesetz erklärt 
(so las Levy nämlich das Berliner Reptil, das ihm Korrespondenz 
liefert), und Bismarcks Majorität sei entschiedne Sache. Ühbri- 
gens selbst Levy, trotz aller Bewunderung für den great chancel- 
u lor, muß gestehn, daß der Große had rather the worse im Wort- 
kampf mit dem „brillant“ Bebel. 
Von den Outinebroschüren habe ich angesehn nur noch 
„Adolph Samter“ („Die Reform des Geldwesens“) ; wie er 
zitiert — (er zitiert mich oft, schreibt aber noch öfter umschrei- 
w bend ab; die ganze Broschüre läuft auf den Unsinn aus, statt der 
Banknote einzuführen die „Warennote“, als welche der 
Sache nach initiiert worden sei durch die Darlehenskassen- 
scheine der preußischen Regierung 1848) — folgendes sam- 
ple. Ich sage: „Daß, obgleich Gold und Silber nicht von Natur 
„ Geld, Geld von Natur Gold und Silber etc.“; er, mit Angabe rich- 
tiger Seitenzahl, gibt als Zitat: „Gold und Silber ist von Natur 
Geld. Marx ete.“ Die Kunst, lesen zu können, scheint in Deutsch- 
land mehr und mehr unter den „gebildeten“ Ständen auszuster- 
ben. Bei diesem Samter nicht einmal ein böser Zweck mit dem 
+) Daily Telegraph 
Marx-Engels-Cesamtausgabe. HI. Abt... Bd. 4</div>
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