29 Die Baunebenbetriebe in Landwirtschaft, Industrie, Verkehr und dergleichen (133000 Personen) bleiben dabei unberücksichtigt. Um eine Vorstellung vom Umfang des Baugewerbes und der Baunebengewerbe zu gewinnen, müssen diese Zahlen zu den Ge- samtzahlen von Industrie und Handwerk in Beziehung gebracht werden. Von den 1853000 Betrieben (örtliche Betriebseinheiten) macht das Baugewerbe rund ein Sechstel (17%) und von den 12704 000 beschäftigten Personen etwa ein Siebtel aus (15%). Unter den Industrie- und Handwerkszweigen steht das Bau- gewerbe seinem Umfang nach an zweiter Stelle. In der Beschäftigten- zahl wird es nur von der Eisen- und Metallindustrie, worin die Eisen- und Metallgewinnung mit der Eisen- und Metallverarbeitung (Eisen- und Metallwarenherstellung, Maschinenbau, Elektrotechnik usw.) zusammengefaßt ist, übertroffen: Eisen- und Metallindustrie (ohne Klempnerei usW.) ........ Baugewerbe (einschl. Klemp- , nerei, Bautischlerei usw.) ... 311100 Bekleidungsgewerbe ........ 599800 Nahrungsmititelgewerbe ...... 298400 Textilindustrie ........... 123000 Holz- und Schnitzstoffgewerbe (ohne Bautischlerei) ...... 190300 Bergbau ........ .„... 2900 Industrie der Steine und Erden . 34900 Papier- und Vervielfältigungs- gewerbe .............. 35800 576 000 Chemische Industrie ........ 8600 “” 314 000 % Auch wenn man die dem Baugewerbe hier zugerechneten Zweige aus andern Gewerbegruppen unberücksichtigt läßt, das heißt die Ab- grenzung der amtlichen Statistik dieser Uebersicht zugrunde legt, behält das Baugewerbe seinen zweiten Platz inne. In der Abgrenzung der Betriebsstatistik umfaßt es 226900 Betriebe und 1535000 Per- sonen. 7 b) Entwicklung des Baugewerbes seit 1882. Die Wirtschaftsrevolution, die im Verlauf eines halben Jahr- hunderts das deutsche Gewerbe so von Grund aus umgestaltet hat, daß eine mehr als doppelt so große Zahl von Beschäftigten wie um