5” Merkmale der Industrie in solchem Ausmaße geltend, daß man diese Gruppe nicht mehr als Ganzes zum Handwerk zählen kann. Nehmen wir also zunächst die 10-Personen-Grenze auch beim Baugewerbe als Grenze für Industrie und Handwerk an, wobei wir uns vor Augen halten wollen, daß aus der Zahl der Betriebe mit 11 bis 50 Personen noch ein größerer Bestand dem Handwerk zugute geschrieben werden muß. Bei dieser Grenzziehung entfallen auf das Handwerk etwa 69 000 Baubetriebe mit 187 000 Personen und auf die Industrie 20 000 Bau- betriebe mit 903000 Personen. Zählen wir aus der Größenklasse mit 11 bis 50 Personen noch etwa die Hälfte zum Handwerk hinzu, so erhalten wir: als Handwerk ...... rund 77000 Betriebe mit 360 000 Personen „ Industrie ....... „ 12000 „ „ 730000 » Die Industrie beschäftigt also rund doppelt soviel Personen als das Bauhandwerk. 2. Gliederung nach Betriebsgrößenklassen. Die Frage, wieviel vom Baugewerbe auf Industrie und Handwerk zu rechnen sei, führt uns weiter zu eingehender Betrachtung der Größengliederung der Baubetriebe. Von der Gesamtzahl der für den Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbau ermittelten Betriebe (88 800) sind Kleinbetriebe PR RREEG Mittelbetriebe Großbetriebe KR RR G Als Kleinbetriebe faßt die Statistik dabei alle Betriebe mit bis 5 Per- sonen, als Mittelbetriebe die Betriebe mit 6 bis 50 Personen und als Großbetriebe die Betriebe mit über 50 Personen auf. Etwa zwei Drittel der Betriebszahl entfällt also auf die kleinste Betriebsgrößen- klasse; in das dritte Drittel teilen sich (im Verhältnis von etwa 5 :1) die beiden oberen Größenklassen. Das Personal häuft sich dagegen in den beiden höheren Betriebs- größenklassen. Vom Gesamtpersonal des Hoch-, Eisenbeton- und Tiefbaus (1 090 000) entfallen auf Kleinbetriebe .ubes 106 000 Mittelbetriebe 426 000 Großbetriebe ..............., 558000 Hiernach handelt es sich bei etwa der Hälfte des im Baugewerbe