108 Arbeiter, und somit den Bauhilfsarbeitern zugezählt, ohne daß ein Aussondern möglich wäre. Auch das Problem der Notstands- arbeiter, die vielfach mit Erd- und Tiefbauarbeiten beschäftigt werden, macht sich störend bemerkbar; denn diese Notstandsarbeiter, deren Zahl zur Zeit der Zählung im Sommer 1925 allerdings nicht sehr groß gewesen sein kann, kommen als eigentliche Bauarbeiter wenig in Betracht. Schließlich gehören auch die bei Unterhalts- arbeiten an Bahn-, Deich-, Wasserbauten und ähnlichen Arbeiten tätigen Arbeiter meist nicht zum Organisationsbereiche des Deutschen Baugewerksbundes. Alle diese Tatsachen sind bei der Feststellung der im folgenden mitgeteilten Zahlen so gewissenhaft wie möglich berücksichtigt worden. Einige Worte noch zur Frage der weiblichen Arbeiter. Die von der Berufszählung nachgewiesenen weiblichen Hilfsarbeite- rinnen im Baugewerbe, rund 9500 an Zahl, sind größtenteils Putz- frauen, die die Neubauten reinigen; denn eigentliche Bauhilfsarbeite- rinnen gibt es kaum noch und kann es auf Grund der gesetzlichen Vorschriften der Gewerbeordnung auch kaum geben. Die für die Organisierung durch den Deutschen Baugewerksbund in Betracht kommenden weiblichen Arbeiter sind in der keramischen Industrie, in der Tonwarenherstellung und in der Scheibentöpferei tätig. Eine Herauslösung dieser Gruppen von Arbeiterinnen, deren Gesamtzahl MAURED WERKMEISTER LEHRLINGE BETONBAUFACHARBEITER PUTZER U. JSTUKKATEURE GLASER TÖPFER, KUNSTEINARBEITER ASPHALTIERER BRUNNENBAUER BAUHILFSARBEITER Schaubild 31. Der Anteil der einzelnen Bauarbeiterberufe an der Gesamt- zahl der Bauarbeiter.