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Lenins Lehren,
Machtbewafifneter und organisierter Arbeiter. Das
ist der Staat, den wir brauchen. Das waren, ihrem Wesen nach,
die Kommune 1871 und die Arbeiterdelegiertenräte in
Rußland 1905 und 1917. Auf diesem. Fundament müssen wir weiter-
bauen.

(Zitiert nach Lenin, d. W. W. XX 1, 82—83.)
IL
Gleich nach seiner Ankunft in Petersburg entwickelte Lenin seine be-
rühmten sog. Aprilthesen, die auch in seiner eigenen Partei Widerspruch
erregten.

1. In unserer Stellung zum Krieg, der vonseiten Rußlands auch
unter der neuen Regierung Lwow u. Co., infolge des kapitalistischen
Charakters dieser Regierung, unbedingt ein imperialistischer Raub-
krieg bleibt, ist auch das kleinste Zugeständnis an das „revolu-
tionäre Oboronzentum“ (d. h. an die Verteidigung des jetzigen
bürgerlichen Staates W. G.) unzulässig.

Finem revolutionären Kriege, der die revolutionäre Vaterlands-
verteidigung wirklich rechtfertigen würde, kann das klassen-
bewußte Proletariat zustimmen nur unter der Bedingung: a) des
Übergangs der Macht in die Hände des Proletariats und der sich
ihm anschließenden ärmsten Teile der Bauernschaft; b) des Ver-
zichts in Taten und nicht nur in Worten auf alle Annexionen;
c) des tatsächlichen und völligen Bruchs mit allen Interessen des
Kapitals.

Die breiten Schichten der Anhänger des revolutionären Obo-
ronzentums in der Masse, die es zweifellos ehrlich meinen und den
Krieg nur als notwendiges Übel gelten lassen, nicht aber weil sie
Eroberungen wollen, die jedoch von der Bourgeoisie betrogen
werden, muß man besonders gründlich, beharrlich und geduldig
über ihren Fehler aufklären. Man muß ihnen den untrennbaren
Zusammenhang zwischen Kapital und imperialistischem Krieg
klarmachen, man muß ihnen beweisen, daß die Beendigung des
Krieges durch einen wahrhaft demokratischen Frieden, nicht durch
einen Gewaltfrieden, ohne den Sturz des Kapitals unmöglich ist.

Organisierung der breitesten Propaganda dieser Auffassung
unter den Fronttruppen., Verbrüderung.

2..Die Eigenart der gegenwärtigen Lage in Rußland besteht in
dem Übergang von der ersten Etappe der Revolution, die infolge
des ungenügend entwickelten Klassenbewußtseins und der mangel-
haften Organisiertheit des Proletariats die Bourgeoisie an die
Macht brachte, zur zweiten Etappe, die die Macht in die Hände