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        <title>Der Einfluß des Deutschen Zollvereins 1834 bis 1918 auf die deutsche Eisenwirtschaft</title>
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            <forname>Jakob W.</forname>
            <surname>Reichert</surname>
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            <idno>1859454801</idno>
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      <div>40 — 
»efürchten lassen, wenn es 
nicht gelang, aus der Not 
eine Tugend zu machen. 
Diesen und andere Vach— 
eile der deutschen Eisen— 
nndustrie hat die Enquete 
des Jahres 1878 
deutlich erwiesen. Trotzdem 
zlaubten auch damals — wie 
heute — gewisse Publizisten 
nicht an die naturgegebene 
ungünstige Lage unserer 
Eisenindustrie, sondern sie 
zgaben ihrer durch keinerlei 
Sachkenntnis getrübten Mei— 
nung Ausdruck, daß „die 
Industrie mit übermäßiger 
Anlagenausdehnung und 
falscher Finanzierung ihre 
schlechte Lage selbst ver— 
schuldet“ habe. Gluͤcklicher- 
weise kam die Enquete von 
1878 zu richtigen Schluß— 
folgerungen, vor denen wir 
heute noch Hochachtung emp⸗ 
finden. Sie zeigte die Not— 
wendigkeit, der deutschen 
Eisenindustrie den heimischen 
Markt zu sichern. Sonst hätten 
alle Erfolge des Sollpereins- 
zusammenschlusses, des Eisen- 
bahnausbaus und vor allem 
die der neuen Reichsgründung 
aichts genutzt. Unternehmer 
und Arbeiter zogen zusammen 
an einem Strang und ver— 
langten die Wiedereinführung 
der Zölle. Die ersten an den 
Reichstag gerichteten Peti— 
tionen, die eine Hinaus— — — W 
schiebung der Eisenzollauf⸗- 1860 1870 1880 18900 19000 1910 1920 1929 
)ebung perlangten, hatten H Seit 1012 ausschl. Stahlgießereien. 
leider nichts erreicht. Am *) Seit 1012 einschl. Stahigleßereien. 
l. Januar 1877 waren alle ***) In „Stahl -und Walzwerke“ mitenthalten. 
Lisenzölle der Eisen schaffenden 
Industrie gefallen und nur ein Rest von Schutzzoll 
für einen Teil der Eisenverarbeitung, nämlich 
für die feinen Eisen- und Stablwaren. erhalten 
zeblieben. 
Es bedurfte erst einer lebhaften Propaganda 
des zu diesem Zweck gegründeten jungen BVer— 
ezins Deutscher EGisen-und Stahl— 
Izndustrieller sowie des Central-— 
verbands Deutscher Industrieller, 
um Regierung und Reichstag 1879 zur Wieder— 
umkehr vom Freihandel zum Schutzzoll zu be— 
vegen. Anden Namen Bismar ist das un— 
Deutsches Zollgebiet. 
Arbeiterzahl in den Hochofen⸗, Stahl⸗ und Walzwerken 
sowie in den Eisengießereien.</div>
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