71 hinausgehen, um der Entwidlung der einzel: nen Wirt|dhaftseinheiten noch einigen Spiel: raum zu gewähren. 6. Ergänzungsanlagen. Die für die Siedlungskorreftur vorgejehenen Gebiete entbehren Deute no) eines Obithbaum: beitandes. Wo es die Boden: und Klima: (Wind-) -verhältniffe gejtatten, follte mit der Eritellung der Siedlungen die Anlage von Obitbaumbeltänden planmäßig durchgeführt werden. Zu einem ridtigen Bauernhof gehört ein Hausgarten von 3—5 Aren zur Erzeu- gung des Eigenbedarjes an Gemüje, aber au jür die Kultur von Blumen, die allein [Hon imjtande fein fönnen, dem Hofe ein freund: [ides Ausfjehen zu gewähren. 3u den Ergänzungsanlagen rvednen wir au eine Güllenverteilungsanla: ge, bie es ermöglicht, die Gülle mitteljt unter: und oberirdijden Leitungen in ausgiebigem Maße und innert kürzejter Zeit an Ort und Stelle zu verbringen. Dadurgh wird nicht nur an Arbeitsaufwand und Zeit wefentlidh ein gejpart werden fönnen, jondern au an Ma: genmaterial. /. Die Kojltenfrage. Die Koftenfrage it in der Durchführung von Siedlungswerten der wunde Punkt. Das ift in der ganzen Welt jo. In allen Ländern, die innere Kolonifation nötig haben, und dies vor allem, wie in der Schweiz, wegen Mebervölferung, jheitern un: endlich viele Pläne zur Befiedlung großer, bis- heriger Dedländer an der Kojtenfrage. Deutfch- {and Hat heute wie fein zweites Qand ein Itar- fes Bedürfnis nach dichterer Befiedlung feiner dünn bevölferten Gebiete, vor allem im Olten. Die Sffentlide Erörterung der Siedlungsfrage weilt aber immer wieber auf die VBejdhafiung