22 der Geldmittel als einer falt unüberwindlidhen Schwierigkeit hin. Die Schweiz ift ja ein dur den Krieg verarmtes Xand. AWber tro$- dem müfjen aud wir dem Koftenpunkt in der Siedlungsfrage alle Beachtung IHenken. Aus zwei Gründen. Die LandwirtihHaft madt IOhledhte Zeiten durch; es ijt alfo notwendig, daß die Mebernehmer von Heimwejen nicht übermäßig, d. h. nidht wejentlidh über dem fjeit der Kriegszeit jtark gefunfenen Ertragswerte belajtet werden (zum Ertragswert in unjerm übervölferten Lande Güter Übernehmen zu fönnen, wird vorläufig eine Utopie bleiben). Wir müljen allo billigere Heimwejen erftellen als bis anhin. Bleibt die Subventionsfrage. Gewiß hat die Bundeshehörde vor Kurzem im günjtigen Sinne zur Srage der Subventio- nierung der Siedlungswerfe Stellung genom- men, indem fie, immer Die Vewilligung Der nötigen Kredite durg die BundesverjJamm- fung vorausgejekt, bereit ijt, die Subnventio- nierung für Siedlungswerfe grundjäßgligh wie jene für Bodenverbefjerungen zu Bbehandehın. Aber im ganzen geht das Beltreben doch auch nad Einjparungen an Subventionsmitteln. Und wenn Siedlungswerfe in einigermaßen größerer Zahl im Lande herum entitehen fol- len und nur dann hat die ganze Bewegung Sinn, Jo dürfen für die CErridhtung des einzel: nen Bauernhofes keine fehr hohen Beiträge anbeijdhig gemacht werden. Darum bedarf aud) die Kojtenfrage im vorliegenden Falle ei: ner durchaus freimütigen Erörterung. Auf Grund unferer bisherigen Siedlungs- praxis und der Kenntnijje der Verhältnife in Zhayngen berechnen wir die Kolten der Hof- liedlungen nad dem Minimalprogramm für den Fall, daß die Baufrage in einfachiter Weije zu Iöfen verfucht wird, auf rund 400,000 Yranken. Dabei find die zu erwartenden Sub-