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Nähr- und Wohnraum praftijden Wert haben
i9llen, dann it es notwendig, in erjter Qinie
einen Rataljkter für Snnenfolonifa:
tion aufzunehmen. Mir müljen den heutigen
Zujtand in Wirtiehaft und Siedlung feltitellen,
um beurteilen zu fönnen, was an neuem Rolo-
nifationsraum in der Gemeinde noch herausge-
holt werden fann, wie biefer 3wWedmäßig zu be:
hüßen ijt und welde Verbejferungen an der be:
tehenden Bekiedlung anzubringen find. ;

Der Kolonifationstkatajter von Thayngen?),
Für den W. Furrer, ing. agr., in unfjerm UAuf-
‘tage bie berantwortlidhe Sdeldaufnahme be-
Drgt Hat, zeigt folgendes Bild:

In Bezug auf die allgemeinen Wirt:
Haftsverhältni TTe il feltaujtellen, dab
wir es bei Thayngen mit einer wejentlid indu-
Mrialifierten Landgemeinde zu tun haben; Die
Bevölkerung zeigt nur in den frijenhaften 70:er
und 80-er Sahren einen Rüdgang; feither hat
lie durch die rofperität ortseigener Jndu-
itrtie (Ziegelei, Zement: und Nahrungsmit-
telfabrif) einen erfreuligen Aufitieg erfahren.
Der Landbau, der uns hier befonders in:
tereffliert, Hat nad der Zahl der Erwerbstäti-
zen nur mehr ein verhältnismäßig beldheidenes
Ausmaß; rund 36 Prozent der Bevölkerung

widmen ihm ihre Arbeit. Daß aber die Bauern
Thayngens mit aller Kraft die heimijde Scholle
ausnüßen, erweijt bie geringe Größe der Land:
mirtjhaftisbetriebe, Die 88 VBauerngewerbe
ind durchinittlich bloß 4 SHektaren groß; man
verjteht, daß angelihts des 3urüdgegangenen
arbeitsintenjiven NRebhaues damit faunnı das
Minimum der Eriltenzfläde erreicht ijt und

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°) Schweiz. Katajter für Onnenkolonijatton. Bon
Dr. $. Bernhard, Kanton Scohaffhaufen, Blatt No, 21,
Semeinde Thayngen, 1926. (Manufjkript.)

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