fleiner Wirtidhaftsjläcdhe die vollbäuerlidhe Be-
ihäftigungsmöglidkfeit zu erhalten.

Der Kolonijationskatalter für Thayngen
weijt reiche Siedelungsmöglidhfeiten auf. Sie
liegen aber alle in einer beitimmten RNidhtung,
jener der Siedlungsforrekturen.
Die Fluren an der Gemeindeperipherie Iiegen
fo ortsfern und find wegen des hefonderen Re-
liefes der Gegend fo [Hwer verfehrszugänglidh,
daß wir 232 Hektar als für die Siedlungs-
forreftur geeignet befunden haben. Das deikt,
die jo mächtigen Gelände — fie liegen zur
Hauptfache auf dem Buchberg, auf der Hoch-
itraBe und im Roggenbud — ermöglichen eine
jwedmäßige BVewirtjdhaftung nur dank, wenn
ihre Wirt/hHaftshbafis aus dem Dorfe in die
yeldflur verlegt wird. Wobei zu beachten il,
daß angelihts Der indujtrielen Entwidlung
der Ortidhaft daran gedacht werden muß, bei
einer legten Aufteilung des Thaynger Siev-
(ungslandes gewilfe Heine Areale auch für in-
dujtrielle Kleinheimwejen zu refjervieren. Ge:
wik könnten die bereits erjdhloljenen und noch
zu meliorienden Sumpfgebiete ebenfalls einer
Befiedlung unterworfen werben; hei ihrer te-
lativen Ortsnähe aber und angefidhts der Iar-
fen Nachfrage nad Land jeitens der Dorfland-
wirte ijt es praftijd ausgefdhloffen, an die
bäuerlidhe Neubefiedlung diejer Gebiete wenig:
itens in ihrem aanzen Umfanage zu denken.
[TI. Die ideale Siedlungskforreftur. Der
erörterte Kolonijationsfatalter für Zhayngen
hat die Kolonijationsbedürfnilje der Ge-
meinde flargelegt. Neben einigen Verbelje-
tungen in der Verteilung und Ausnüßung des
Kulturlandes Handelt es [ih bei der Güter:
zujammenlegung heute Hauptjächlih darum:
wievielbisher dörflidhe Bauern:
Höfe aufgeldöflt und an die Veri-