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hinausgehen, um der Entwidlung der einzel:
nen Wirt|dhaftseinheiten noch einigen Spiel:
raum zu gewähren.
6. Ergänzungsanlagen. Die für
die Siedlungskorreftur vorgejehenen Gebiete
entbehren Deute no) eines Obithbaum:
beitandes. Wo es die Boden: und Klima:
(Wind-) -verhältniffe gejtatten, follte mit der
Eritellung der Siedlungen die Anlage von
Obitbaumbeltänden planmäßig durchgeführt
werden.

Zu einem ridtigen Bauernhof gehört ein
Hausgarten von 3—5 Aren zur Erzeu-
gung des Eigenbedarjes an Gemüje, aber au
jür die Kultur von Blumen, die allein [Hon
imjtande fein fönnen, dem Hofe ein freund:
[ides Ausfjehen zu gewähren.

3u den Ergänzungsanlagen rvednen wir
au eine Güllenverteilungsanla:
ge, bie es ermöglicht, die Gülle mitteljt unter:
und oberirdijden Leitungen in ausgiebigem
Maße und innert kürzejter Zeit an Ort und
Stelle zu verbringen. Dadurgh wird nicht nur
an Arbeitsaufwand und Zeit wefentlidh ein
gejpart werden fönnen, jondern au an Ma:
genmaterial.

/. Die Kojltenfrage. Die Koftenfrage
it in der Durchführung von Siedlungswerten
der wunde Punkt. Das ift in der ganzen Welt
jo. In allen Ländern, die innere Kolonifation
nötig haben, und dies vor allem, wie in der
Schweiz, wegen Mebervölferung, jheitern un:
endlich viele Pläne zur Befiedlung großer, bis-
heriger Dedländer an der Kojtenfrage. Deutfch-
{and Hat heute wie fein zweites Qand ein Itar-
fes Bedürfnis nach dichterer Befiedlung feiner
dünn bevölferten Gebiete, vor allem im Olten.
Die Sffentlide Erörterung der Siedlungsfrage
weilt aber immer wieber auf die VBejdhafiung