“211- ınd 10f- der ıele US, 3Ze- ıni- Or- ‚di- rm >11 ak- 3r- ‚de ıli- ere bei on ag 19 nd die ım an ud Nn- aM h- ıd 46 der Konkurrenten ist. Genossenschaftlicher Geist und geschlossene Zahl der Mitglieder sind daher ein wesentlicher Faktor der Kar- tellbildung. Von großer Bedeutung ist natürlich die künstliche Förderung der Homogenität der Interessen; hierher gehören vor allem schutz- zöllnerische Maßnahmen. Diese verschiedenen Faktoren lassen erkennen, daß die An- Sicht, Kartellierung würde in denjenigen Gewerbezweigen am häu- figsten und in intensivster Bindung auftreten, in denen der Wett- bewerb am schärfsten sich geltend mache, viel zu eng ist. In weit Stärkerem Maße kommen bei der Kartellierung Momente persön- licher und sachlicher Natur zur Geltung. c) Bedingen die Rationalisierungsmöglichkeiten innerhalb des Kartellrahmens einen Inhaltswandel des Kartellbegriffs? Die Kartelle wurden bezeichnet als die Art der „Konzentra- tion“ von Unternehmungen, welche eine Einschränkung des Wett- bewerbs zwischen den Unternehmern, eine Produktions- und Ab- satzregelung herbeiführen will. Man könnte bei den Kartellen von einer organisatorischen Konzentration sprechen. Dem stehen gegen- über die Zusammenschlüsse, welche eine „Stärkung des Wettbewerbs in der Nachfrage“ bezwecken, „indem sie durch Herabsetzung der Erzeugungs- und Vertriebskosten und im Enderfolg auch der Preise Neue breitere Schichten von Käufern gewinnen wollen‘“?®). l. Die produktionswirtschaftlichen Aufgaben der Nachkriegszeit. Diese letztere Art der Konzentration trat an Bedeutung beson- ders in den Vordergrund, als die abnorme Marktlage der Kriegs- und Übergangszeit wieder. stabileren Wirtschaftsverhältnissen Platz Zemacht hatte. Der Wiederaufbau der gestörten volkswirtschaift- lichen Ordnung erforderte wirtschaftsorganisatorische Maßnahmen, die nicht so sehr auf eine Regulierung des freien Wettbewerbs ab- zielten; vielmehr lagen die Aufgaben in einer Neuordnung der Pro- duktion mit dem Ziel der Erhöhung der Wirtschaftlichkeit der Be- triebe im Sinn einer Höchstleistungsrationalisierung. Müllensiefen?®) 28) Gruntzel, Die wirtschaftliche Konzentration, 1928, S. 20. 2) Müllensiefen, Kartelle als Produktionsförderer, 1926, S. 7.